AG Mukoviszidose


Prof. Dr. med. Jörg Steinmann 

Dr. med. Hedda-Luise Verhasselt

 

Bei der genetisch bedingten Erkrankung Mukoviszidose (syn: Zystische Fibrose) ist durch Fehlbildung eines bestimmten Proteins (CFTR) der Transport von Chlorid-Ionen gestört und somit die Zusammensetzung der Sekrete exokriner Drüsen verändert. Dies führt in Organen wie der Lunge oder der Bauchspeicheldrüse zu einem zähflüssigen Schleim. Dieser Schleim stellt einen optimalen Nährboden für fakultativ pathogene Mikroorganismen dar, die die Lunge dauerhaft besiedeln können oder zu pulmonalen Infektionen führen. 

 

Die Arbeitsgruppe „Mukoviszidose“ untersucht die Rolle von bestimmten Bakterien und Pilzen, die bei Patienten mit Zystischer Fibrose von Bedeutung sind oder deren klinische Relevanz noch ungeklärt ist. Schwerpunkt der AG sind die phäno- und genotypische Charakterisierung und Feintypisierung sowie die Untersuchung von Resistenzmechanismen dieser Pathogene. Des Weiteren untersuchen wir mittels in vitro und in vivo Modellen die Wirksamkeit neuer antimikrobieller Substanzen gegen humanmedizinisch relevante Erreger und deren Biofilme.

 

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