Übersicht: PressemitteilungenErstellt am: 01.10.2026

Die Universitätsmedizin Essen ist von Newsweek und Statista im internationalen Ranking „World’s Greenest Hospitals 2026“ ausgezeichnet worden. Damit wird das Engagement der Universitätsmedizin Essen für Nachhaltigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen international gewürdigt. Das erstmals veröffentlichte Ranking zeichnet 250 Krankenhäuser aus 36 Ländern aus. Bewertet wurden unter anderem Nachhaltigkeitsleistungen, Experteneinschätzungen, Zertifizierungen und Auszeichnungen, Nachhaltigkeitsziele sowie die Transparenz der Berichterstattung.

„Das Universitätsklinikum Essen gehört zu besten sechs Prozent der evaluierten Krankenhäuser. Die Auszeichnung ist eine wichtige Anerkennung für das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Leitung von Lilian Rothe und Katharina Zimmermann. Nachhaltigkeit ist für uns ein integraler Bestandteil moderner Universitätsmedizin – mit dem Ziel, medizinische Spitzenleistungen mit ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden. Unsere vielfältigen Aktivitäten in diesem Bereich sind nun auch international sichtbar“, freut sich die Ärztliche Direktorin Prof. Dr. Angelika Eggert. Angelika Eggert ist soeben auch in den Nachhaltigkeitsbeirat des Landes Nordrhein-Westfalen berufen worden. Das Gremium berät die Landesregierung bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie und bringt dafür Perspektiven aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen.

Krankenhäuser verbrauchen erhebliche Ressourcen: So verursachen deutsche Krankenhäuser rund sechs Prozent der nationalen Treibhaus-Emissionen. Dazu gehören ein hoher Energieverbrauch, Müllanfall bei Operationen und auch Narkosegase. Das Universitätsklinikum Essen übernimmt Verantwortung und verankert Nachhaltigkeit seit 2025 strategisch. Der Fortschritt wird mithilfe von Zielen gemessen, die kontinuierlich überprüft werden. Die Universitätsmedizin Essen versteht die Auszeichnung als Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und Nachhaltigkeit noch stärker in Forschung, Lehre, Krankenversorgung und den täglichen Betrieb zu integrieren.

Pressekontakt

Universitätsmedizin Essen
Burkhard Büscher
Konzernkommunikation
Tel.: 0201/723-2115

E-Mail: burkhard.buescher@uk-essen.de
www.uk-essen.de

Über die Essener Universitätsmedizin

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie 13 Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Mit rund 1.700 Betten und über 11.000 hochqualifizierten Mitarbeitenden ist die Essener Universitätsmedizin das führende Gesundheitskompetenzzentrum des Ruhrgebiets und weit darüber hinaus.

Exzellenz in Spitzenmedizin und Forschung

Fünf international renommierte Zentren prägen das medizinische und wissenschaftliche Profil der Universitätsmedizin Essen:

  1. Das Westdeutsche Tumorzentrum – eines der größten und leistungsfähigsten Tumorzentren Deutschlands
  2. Das Westdeutsche Zentrum für Organtransplantation – ein international führendes Transplantationszentrum, in dem unsere Spezialisten alle lebenswichtigen Organe transplantieren: Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz, Lunge und Knochenmark
  3. Das Westdeutsche Herz- und Gefäßzentrum – ein überregionales Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung
  4. Das Zentrum für Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften mit führenden Aktivitäten in der Schmerztherapie und bei neurodegenerativen Erkrankungen
  5. Das Westdeutsche Zentrum für Infektiologie und Immunologie – ein essentieller Querschnittbereich, der alle Organzentren unterstützt

Diese fünf Exzellenzzentren sowie der übergreifende Fokus auf Künstliche Intelligenz in der ­Medizin verleihen der Essener Universitätsmedizin eine Strahlkraft, die weit über die Region Ruhrgebiet hinausreicht und Patientinnen und Patienten aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland anzieht. Die herausragende klinische Leistungsfähigkeit gründet auf einer forschungsstarken Basis der Medizinischen Fakultät mit zahlreichen Forschungsverbünden, in denen modernste wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in die Patientenversorgung überführt werden.