Eine typische Strahlentherapie gliedert sich in mehrere zeitliche Abschnitte. Im Rahmen der Erstvorstellung wird die Therapieindikation gestellt und der Therapieablauf einschließlich eventueller medikamentöser Therapie eingehend besprochen. Vorhandene Untersuchungsergebnisse werden gesichtet und gegebenenfalls ergänzt. In Vorbereitung der Therapie werden dann Lagerungshilfen (Moulagen) angefertigt und Schnittbilduntersuchungen am CT und evtl. MRT und PET-CT vorgenommen. Auf der Basis der so vorliegenden 3D-Datensätze wird schließlich ein individuell optimierter Bestrahlungsplan entwickelt. Die eigentliche Therapie erfolgt in der Regel ambulant als Serie aus durchschnittlich 25 aufeinander folgenden Einzelbestrahlungen.
Eine typische Einzelbestrahlung beginnt am Empfang. Von dort wird der Patient nach individueller Lagerung im Transferwagen zum Bestrahlungsraum begleitet. In der Regel erfolgt eine Kontrolle der Position entsprechend dem Behandlungsplan durch MRT oder CT bzw. durch Röntgendurchleuchtung im Bestrahlungsraum. Während der eigentlichen Bestrahlung, die einige Minuten dauern kann, besteht Kontakt zum Personal über Video- und Sprechverbindung. Im Therapieverlauf wird es regelmäßige ärztliche Untersuchungen geben. Eine Nachuntersuchung ist im WPE einige Wochen nach Abschluß der Therapieserie vorgesehen. Weitere Nachuntersuchungen erfolgen in enger Abstimmung mit den zuweisenden Kollegen.

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