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26.07.2019
Prof. Hendrik Streeck zum deutschen Kongresspräsidenten der 11. IAS Konferenz (IAS 2021) berufen

 

Essen / Mexiko Stadt, 25.07.2019. Die International AIDS Society (IAS) hat gestern in Mexiko-Stadt, Mexiko bekanntgegeben, dass Prof. Dr. Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für HIV-Forschung der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen am Universitätsklinikum Essen, zum deutschen Kongresspräsidenten der 11. IAS Konferenz (IAS 2021) berufen wurde, die im Juli 2021 in Berlin stattfinden wird. Ko-Präsidentin ist die designierte IAS-Präsidentin Dr. Adeeba Kamarulzaman. Die Organisatoren erwarten bis zu 7.000 Teilnehmer aus aller Welt. 

 

„HIV spaltet immer noch die Gesellschaft. Stigma und Diskriminierung verhindern, dass Menschen mit HIV Zugang zu lebensnotwendigen Medikamente bekommen. Dies muss sich endlich ändern. Hierfür steht Berlin. Hierfür steht die IAS 2021. Neue Strategien zur HIV-Prävention und neueste Behandlungsoptionen werden derzeit erarbeitet und getestet, die in Berlin bei der IAS2021 vorgestellt werden“, erklärte Professor Streeck anlässlich seiner Ernennung. 

 

„Als mehrfach preisgekrönter Wissenschaftler genießt Hendrik Streeck in der wissenschaftlichen Szene sowohl in Deutschland als auch auf internationaler Ebene hohes Ansehen. Ich fühle mich geehrt, mit ihm zusammenzuarbeiten und gemeinsam mit ihm ein starkes wissenschaftliches Programm zu entwickeln" sagte Dr. Adeeba Kamarulzaman. 

 

Seit März 2015 leitet Professor Streeck als Direktor das Institut für HIV-Forschung in Essen. Von dort aus führt er derzeit eine HIV Impfstoffmachbarkeitsstudie in Europa, die als europäisches HIV & STI-Präventionsnetzwerk systematisch zu verstehen versucht, wer sich in Europa noch mit HIV Infiziert.

 

Zuvor war er Leiter der Abteilung für Zelluläre Immunologie am renommierten U.S. Military HIV Research Program und forscht zu Impfstrategien und Behandlungsmöglichkeiten von HIV-Infektionen. Weiterhin engagiert er sich als Kuratoriumsvorsitzender der deutschen AIDS Stiftung dafür die Lebensbedingungen von hilfsbedürftigen Menschen, die mit HIV Leben unkomplizierte  zu verbessern und gesellschaftliche Diskriminierung abzubauen. 

 

Kontakt: Prof. Hendrik Streeck, hendrik.streeck@uk-essen.de

 

Über die Medizinische Fakultät:

Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte: Diese Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.

 

Über die Universitätsmedizin Essen

Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie zwölf Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und auf dem Weg zum Smart Hospital. 2017 behandelten unsere 8.200 Beschäftigten fast 72.000 stationäre und 300.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Schwerpunkte sind die Herz- und Gefäßmedizin, die Onkologie und die Transplantation. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften.