Transplantationsdiagnostik


Bei Fragen zur immunologischen Rufbereitschaft vor Organtransplantation wenden Sie sich bitte an die DSO Organsiationszentrale der Region Nordrhein-Westfalen in Essen (Tel.: 069 677 328 7001), die 24 h besetzt ist. Diese vermittelt Sie weiter an die Diensthabenden.

 

Zur Vorbereitung vor Blutstammzell- und Organtransplantation werden bei potentiellen Spendern und Empfängern die sog. Haupt-Histokompatibilitätsantigene (Human Leukocyte Antigens, HLA) bestimmt. Dies erfolgt mittels serologischer und molekulargenetischer Techniken. Ferner wird nach Antikörpern gegen HLA-Antigene gesucht. Im Bereich der Organtransplantation werden derzeit die Zentren Bochum, Essen und Münster sowie für die Nierenlebendtransplantation das Zentrum Bochum von uns versorgt. Im Rahmen der Qualitätssicherung erfolgt regelmässig eine Akkreditierung durch die European Federation for Immunogenetics.

 

 

HLA-Klasse I und II Antigene, HLA-Antikörper und Spender-Empfänger Chimärismus nach Transplantation werden im HLA-Labor untersucht. Ferner gibt es am Institut für Transfusionsmedizin ein Büro, das Suchen nach unverwandten Blutstammzellspendern (Unrelated Marrow Donor Search, UMDS) durchführt.

Darüber hinaus wird die Funktion von Immunzellen bei Transplantierten gemessen, um beispielweise ein Risiko für Abstoßungen frühzeitig zu erkennen, die Immunrekonstitution nach Transplantation zu quantifizieren oder einen Immuntransfer durch Transplantation nachzuweisen (Zellfunktions-Labore).

Gesetzliche Neuregelung zur Organspende