Nasennebenhöhlen- und Schädelbasischirurgie

Die transnasale endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Das Anwendungsgebiet der endoskopischen Nasennebenhöhlenchirurgie umfasst neben chronisch entzündlichen Erkrankungen (chronische Sinusitis; hyperplastische Rhinitis (Polyposis Nasi mit Polypen), auch gutartige knöcherne Veränderungen (Osteome) der Nasennebenhöhlen.

Ausgehend von der endoskopischen Chirurgie der entzündlichen Erkrankungen der Nasennebenhöhlen wurde das Spektrum der operativen Zugangswege und der auf diesem Weg behandelbaren Krankheitsbilder zunehmend erweitert.

Durch diese Entwicklung ist es möglich geworden, zunehmend auf transfaziale oder offene neurochirurgische Zugangswege zu verzichten und minimal-invasive Alternativen zu etablieren. Gemeinsam mit der Klinik für Neurochirurgie (Prof. Sure, PD Dr. Müller) haben wir vor diesem Hintergrund einen interdisziplinären Schwerpunkt Rhino-Neurochirurgie aufgebaut. Die hier gewonnene Expertise ermöglicht es, sowohl benigne als auch maligne Tumore der Nasennebenhöhlen und der angrenzenden Bereiche (z.B. invertierte Papillome, Adenocarcinome, Ästhesioneuroblastome, Sarkome) als auch Schädelbasis-nahe Tumore des Neurokraniums (z.B. Hypophysentumore, Clivuschordome, Meningeome) transnasal endoskopisch zu therapieren.

Ansprechpartner für die endoskopische Schädelbasisichirurgie von Seiten der HNO-Klinik sind Herr PD Dr. Mattheis  und Herr Prof. Dr. Geisthoff.