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AKTUELLES

 

INTERAKTIVES LERNEN im ROOM OF HORROR

 

Was erwartet Sie?

INTERAKTIVES LERNEN im ROOM OF HORROR in einem realistisch dargestellten Patientenzimmer nach einem ausgewählten Szenario sollen Sie die versteckten Fehler und Risiken, die sich auf die Patientensicherheit auswirken, finden! - Escape Room mal anders.

Im Gegensatz zu theoretischen Schulungen werden die Situationen, in denen sich Gefährdungen im klinischen Alltag manifestieren, konkret erlebbar. Wir bieten das Simulationstraining ab 2021 über das Fort-und Weiterbildungsprogramm der Bildungsakademie (Seminarnummer: 21-A-06-05) an.

 

Wir freuen uns auf Sie! 

 

FLYER | FILM

 

Hinweise zur Anmeldung: Bitte geben Sie das Datum und die Zeit des gewünschten Termines an.

 

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Sabine Schwaneberg gerne zur Verfügung.

 

 

Film "ROOM OF HORROR" | Universitätsklinikum Essen

IMPRESSIONEN


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Klinisches Risikomanagement und Patientensicherheit

 

Nicht zuletzt die Entwicklung zu einer hochtechnisierten, arbeitsteiligen, komplexen und spezialisierten medizinischen und pflegerischen Versorgung hat uns dazu veranlasst, Aspekte zur Patientensicherheit als zentrale Themen der Stabsstelle Qualitätsmanagement und klinisches Risikomanagement zu betrachten.

Ein zentraler Bestandteil von Risikomanagement und Qualitätssicherung ist ein Fehlermeldesystem oder CIRS (Critical Incident Reporting System). Dieses international sehr anerkannte Instrument zur Erfassung von kritischen Ereignissen im Krankenhausalltag dient der Verbesserung der Patientensicherheit: Man muss einen Fehler erst begehen, um ihn zu vermeiden. CIRS ist ein wichtiges Instrument zur Erkennung von Risikokonstellationen. Kennt man die Risiken, die Fehler auslösen können, lassen sich Fehler vermeiden oder zumindest verringern.

Außerdem kann CIRS viele weitere positive Effekte erzielen. Beispiele sind die Erhöhung der Risikosensibilisierung oder die Förderung einer positiven Gesprächskultur über kritische Ereignisse in der Patientenbehandlung unter Loslösung von der Schuldfrage. Ferner trägt die systematische Identifikation von kritischen Ereignissen und Beinahe-Fehlern dazu bei, juristische Auseinandersetzungen im Vorfeld zu vermeiden oder Behandlungs- und Organisationsprozesse zu optimieren.

Viele nähere Informationen rund um das Thema Patientensicherheit finden Sie auch auf den Seiten des Aktionsbündnis Patientensicherheit.

 

"Nur wer nichts tut, macht keine Fehler."

 

Alle Mitarbeitenden des Universitätsklinikum Essen machten sich für die Sicherheit der Patienten einsetzen. Und wir alle wissen, jeder Mensch macht Fehler.

Wichtig ist nicht, WER Schuld war, sondern WAS die Ursache war. Eine Meldung abzusetzen ist völlig freiwillig und kann anonym erfolgen. Jede Meldung wird zunächst die sogenannten "Anonymisierer" erreichen, wo alle Daten der Meldung anonymisiert werden, die einen Hinweis auf Personen oder konkrete Örtlichkeiten enthalten.

 

Für unsere Mitarbeitenden:

Sobald CIRS in Ihrer Abteilung angeboten wird, können Sie hier klicken, um eine Meldung abzugeben. Die Anonymisierer sowie die Mitglieder der Auswerteteams klicken hier, um die Meldungen zu analysieren und zu bearbeiten.

In Ihrer Klinik gibt es noch kein CIRS? Dann können Sie sich gerne mit den Mitarbeitenden der Stabsstelle Qualitätsmanagement und klinisches Risikomanagement in Verbindung setzen. Wie unterstützen Sie gerne bei der Einführung!

 

Als vorbeugende Maßnahmen zur Patienten- und Mitarbeitersicherheit finden beispielsweise Risikoaudits in besonders sensiblen Bereichen (OP's, Arzneimitteltherapie) statt. Hierbei werden Hinweise zur Risikoprävention identifiziert und deren Umsetzungsmöglichkeiten geprüft. Ferner werden anhand von definierten Bewertungsmatritzen und Kennzahlen die Umsetzungen von Präventionsmaßnahmen routinemäßig überprüft.

 

Als ein weiteres Instrument der Patientensicherheit wird bereits langjährig das Patientenidentifikationsarmband eingesetzt.
Zu Beginn eines stationären Aufenthalts in unserem Haus erhalten unsere Patientinnen und Patienten ein sogenanntes Identifikationsarmband.
Das Armband unterstützt bei Eingriffen und Behandlungen die eindeutige Identifikation der Patientin bzw. des Patienten. Davon profitieren die Patientinnen und Patienten, die behandelnden Ärzteteams sowie das Pflegepersonal gleichermaßen. Dies kann besonders hilfreich in Situationen sein, in denen sich Patienten krankheitsbedingt gar nicht oder nur eingeschränkt zu Ihrer Person äußern können.

 

Grundsätzlich hinterfragen wir im Rahmen unserer Arbeit immer wieder unsere Handlungsabläufe aus Sicht der Patientensicherheit neu.
Ziel ist es, die Sicherheitskultur an unserem UK Essen weiter auszubauen.

 

Für Fragen rund um das Thema klinisches Risikomanagement können sich die Kolleginnen und Kollegen des UK Essen gerne an einen unserer nach ONR 49003:2014 ausgebildeten klinischen Risikomanager Frau Dr. Ruth Hecker, Frau  Laura Heinrichs, Frau Sabine Schwaneberg, Frau Sandra Breitenbücher oder an Herrn Oliver Steidle wenden.