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Arbeitsgruppe: Molekulargenetische Tumorpräventionsforschung
Leiterin : Priv. Doz. Dr. Andrea Kindler-Röhrborn


Das Hauptinteresse unserer Arbeitsgruppe liegt darin Ansatzpunkte für eine zielgerichtete molekulare Prävention maligner Tumoren zu finden. Daher liegt der Schwerpunkt unserer Untersuchungen in der Identifizierung molekularer und zellulärer Mechanismen, die dem individuelle Tumorrisiko zu Grunde liegen.
Die individuelle Empfindlichkeit oder Resistenz gegenüber der Entstehung bestimmter Tumoren wird durch ein Zusammenspiel genetischer Determinanten mit der Einwirkung exogener Faktoren bestimmt.I
Ingezüchtete Ratten- und Mäusestämme, die entweder hochsensibel oder extrem resistent gegenüber der Tumorentstehung in bestimmten Geweben sind, stellen geeignete Modellorganismen dar. Mit ihrer Hilfe können Gene, bzw. Genvarianten im Genom lokalisiert werden, die das Tumorrisiko beeinflussen und Ansatzpunkte für individuelle Präventionsmaßnahmen bieten könnten. Unsere Arbeit konzentriert sich darauf die entsprechenden Gene zu identifizieren und die molekularen Netzwerke aufzudecken, innerhalb derer sie eine über das Tumorrisiko entscheidende Rolle spielen.
Ein weiterer uns besonders interessierender Risikofaktor bei der Tumorentstehung stellt das Geschlecht dar. Da einige bösartige Tumoren, die nicht die Geschlechtsorgane betreffen, mit einer deutlichen Geschlechtspräferenz auftreten, wird der Prozess der Krebsentstehung offenbar durch geschlechtsspezifische Lebensumstände und/oder genetische Voraussetzungen beeinflusst . Unsere Untersuchungen richten sich in erster Linie darauf mit Hilfe von Tiermodellen die genetische Architektur des geschlechtsspezifischen Krebsrisikos zu verstehen um damit Ansatzpunkte für eine geschlechtergetrennte Prävention maligner Tumoren zu finden.

 

English Version:

Molecular cancer prevention research


Our research group focuses on the identification of target molecules for the prevention of malignant tumors. We therefore investigate molecular and cellular mechanisms influencing susceptibility and resistance towards cancer development.
Individual cancer risk is determined by complex interactions between the individual genetic constitution and levels of exposure to environmental carcinogens and tumor promotors.
We are studying inbred strains of rats that are highly sensitive or resistant, respectively, to tumor induction in specific tissues as a model for understanding the mechanism of action of cancer risk modifying genes. With the help of segregating crosses of these strains we were able to localize gene variants which influence cancer risk and may constitute targets for tumor prevention. We are currently attempting to determine the molecular identities of several cancer susceptibility/resistance mediating genes and to elucidate the molecular networks in which the genes to be identified are involved. Further risk factors we are specially interested in are sex and gender. Various tumor entities not arising in the sexual organs develop with a marked sex bias. Therefore the process of oncogenesis appears to be modulated by sex and gender-specific factors. Our investigations concentrate on understanding the genetic architecture of sex-specific cancer risk with the help of animal models to identify targets for sex-separated prevention strategies.
 



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