In der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie stehen für die Aufnahme und Behandlung stationärer Patienten insgesamt 66 Betten auf 4 Pflegestationen zur Verfügung. Zudem verfügt die Klinik über eine Intensivstation, auf der jene Patienten behandelt werden, die einer intensiveren medizinischen Betreuung bedürfen, z.B. auch nach größeren Eingriffen zur Überwachung. Ein Großteil der Räumlichkeiten wurde im Jahre 2005 grundlegend modernisiert und verfügt über zeitgemäße medizinische und hygienische Standards.
Prinzipiell wird der Ablauf des stationären Aufenthalts aller Patienten von der Art und Schwere ihrer Erkrankung bestimmt. Während eine im Voraus geplante Aufnahme zu Diagnostikzwecken in der Regel wenige Tage mit dichtem Untersuchungsprogramm umfasst, werden pflegebedürftig kranke und Notfall-Patienten entsprechend ihres ärztlichen und pflegerischen Unterstützungsbedarfs solange auf unseren Stationen betreut, bis eine Entlassung in den häuslichen Bereich oder eine weiterbehandelnde Einrichtung möglich ist. Hier kooperieren wir eng mit den wohnortnahen Krankenhäusern. Läßt der Zustand es zu, werden - soweit es dem Patientenwunsch entspricht - alle hierzu geeigneten Untersuchungen auch poststationär ambulant durchgeführt.
In Kooperation mit den weiteren internistischen Kliniken unseres Zentrums können auch alle (Neben-)Erkrankungen, die nicht direkt mit der Leber oder dem Magen-Darm-Trakt zusammenhängen, auf unseren Pflegestationen behandelt werden.
M 6 / M 7
Auf den Wahlleistungsstationen M6 und M7 stehen der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie insgesamt 12 Betten in Ein- und Zweibettzimmern zur Verfügung.
M 8
Auf der Infektionsstation M8 mit dem Schwerpunkt der Behandlung von HIV-Patienten in enger Kooperation mit der HIV-Ambulanz der dermatologischen Klinik stehen weitere 13 Betten in Ein- und Zweibettzimmern zur Verfügung.
M 9
Die größte Pflegestation der gesamten medizinischen Klinik, die Station M9, umfasst 31 Betten in modern ausgestatteten Zwei- und Dreibettzimmern, die alle direkten Anschluß an ein Bad mit Nasszelle haben.
AC III / IV
Moderne medizinische Konzepte erfordern eine enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fachbereichen. So ist es bei einigen Patienten sinnvoll, dass Internisten und Chirurgen gemeinsam ein spezielles, auf das jeweilige Krankheitsbild abgestimmtes Behandlungskonzept erarbeiten. Um die Versorgung dieser Patienten zu optimieren, gibt es seit Mitte 2007 die interdisziplinäre Station AC III/IV, auf der Chirurgen und Internisten eng zusammenarbeiten und so die Behandlung der Patienten noch weiter verbessern helfen.
Intensivstation INTK
Die interdisziplinäre konservative Intensivstation umfaßt 17 Betten. Hier werden die kritisch kranken Patienten der Kliniken des Zentrums für Innere Medizin und der Klinik für Neurologie von einem aus Mitgliedern aller Fachrichtungen zusammengesetzten Spezialistenteam behandelt, um eine möglichst rasche Stabilisierung ihres Zustandes zu erreichen.
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