Studientelefon

0201 / 723 - 2439

Am Essener Rückenschmerz-Zentrum finden regelmäßig Studien zum Thema Rücken- und anderen Schmerzen statt. Über diese möchten wir Sie an dieser Stelle informieren.

Chronischen Schmerz verstehen

Neben dem besseren Verständnis der Gehirnvorgänge, die dem individuellen Schmerzerleben zu Grunde liegen, erhoffen wir uns langfristig die Behandlungsstrategien bei akuten und chronischen Schmerzen verbessern zu können. Ganz besonders interessiert uns die Bedeutung von psychologischen Faktoren auf die Schmerzwahrnehmung, also die Frage, wie unser Denken, Fühlen und Handeln das Schmerzerleben und die Schmerzverarbeitung im Gehirn beeinflussen.

Telefon: 0201/723-2439
E-Mail: schmerzstudie@uk-essen.de

Klinische Studie

Novartis AG

mouse

Schmerzen bei Gürtelrose (Post-herpetische/Zoster-Neuralgie) (EMPHENE)

Diese Studie richtet sich an Erwachsene mit Schmerzen bei Gürtelrose (Post-Zoster- oder Post-Herpetische Neuralgie) und untersucht verschiedene Dosierungen eines Wirkstoffes zur Reduzierung der Schmerzintensität. Als post-Zoster Neuralgie wird ein Nervenschmerz (Neuropathischer Schmerz) bezeichnet, der in dem Bereich auftritt, der von Herpes Zoster betroffen war (in Form einer Gürtelrose). Die nach einer Windpockenerkrankung im Körper verbleibenden Varizella-Zoster-Viren können nach Jahren wieder aktiv werden und eine Gürtelrose auslösen. Durch dauerhafte Schädigung der Nerven kann sich daraus eine Post-Zoster-Neuralgie entwickeln, die mit starken Schmerzen verbunden ist. Die Post-Zoster/Post-Herpetische Neuralgie wird bei 10-20% der Patienten mit Herpes Zoster beobachtet.

Dr. med. Julian Kleine-Borgmann

Telefon: 0201/723-2439
Email: julian.kleine-borgmann@uk-essen.de

Klinische Studie

Novartis AG

Leadbild_EMPADINE-670x500

Nervenschmerzen bei Diabetes (schmerzhafte diabetische Neuropathie) (EMPADINE)

Diese Studie richtet sich an Erwachsene mit schmerzhafter diabetischer Neuropathie und untersucht einen neuartigen Wirkstoff zur Reduzierung der Schmerzintensität.

Diabetes kann auch die Nerven angreifen. Bei der diabetischen Neuropathie sind die Nerven infolge dauerhaft erhöhter Blutzuckerwerte geschädigt. Sie gehört zu den häufigsten Folgeschäden eines Diabetes (jeder dritte Diabetiker ist davon betroffen). Diese Nervenschädigungen können zum Teil auch quälende Schmerzen (Schmerzhafte Diabetische Neuropathie) verursachen. Zu den möglichen Beschwerden gehören starke brennenden oder stechenden Schmerzen, eine erhöhte Empfindlichkeit und unangenehmes Kribbeln. Die Häufigkeit der schmerzhaften diabetischen Neuropathie liegt bei 16 %.

Dr. med. Julian Kleine-Borgmann

Telefon: 0201/723-2439
Email: julian.kleine-borgmann@uk-essen.de