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So finden Sie uns!

Das Westdeutsche Herz- und Gefäßzentrum Essen mit der Klinik für Kardiologie und Angiologie befindet sich auf dem Gelände des Universitätsklinikums Essen. Sollten Sie die Routenplanung selbst vornehmen wollen, dann schauen Sie unsere Wegbeschreibung oder benutzen Sie bitte folgende Postadresse:

Hufelandstr. 55 | 45122 Essen

Bleiben sie mit uns in Kontakt

Fax: +49 (201) 723 - 5480
Lageplan des Klinikums

Standort

24h-HERZINFARKT-HOTLINE

+49 (201) 723 - 83898

Termin-Hotline / Auskunft

+49 (201) 723 - 4848

24h Oberarzt-Hotline

+49 (201) 723 - 83897
Universitätsklinikum Essen

Die Virtual Reality (VR)

Liebe Studierende,

Unser Ziel ist es, die Verbesserung des Lehr- und Ausbildungskonzeptes durch „virtual reality“ Programme voranzutreiben und dabei die Lehre und Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte, vor allem aber der Studierenden zu modernisieren.
Auf unserer Homepage bieten wir Euch ein interaktives Teaching, bei dem wir Euch mittels modernster Technologie die Immersion in eine virtuelle Welt ermöglichen. Bisher limitierte Zugangsmöglichkeiten in die Herzkathetherlabore (z.B. bei komplexen Interventionen) können nun mit Hilfe dieser Technologie realitätsnah simuliert werden.
Nachfolgend präsentieren wir Euch die an unserer Klinik etablierten kardiologischen Interventionen. Gerne können sich die VR – Brillen bei uns ausgeliehen werden.

Wir freuen uns auf ein reges Interesse an diesem neuen Ansatz in der Lehre der Medizin und hoffen auf aktive Teilnahme.

Dipl. Des. Isabel Hernandez
Dipl. Des. Isabel Hernandez

Mit der modernsten Technik ist es unser Ziel die Verbesserung des Lehr- und Ausbildungskonzeptes durch „virtual reality“ Programme voranzutreiben und dabei die Lehre sowie die Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte modernisieren:

TAVI

Mittels der transkatheter Aortenklappenimplantation (transcatheter aortic valve implantation, TAVI) können Patienten mit Aortenklappenvitien, für welche der konventionelle operativen Klappenersatz, aufgrund ihrer Komorbiditäten ein zu hohes Risiko darstellt, interventionell therapiert werden. Über den Leistenzugang (femoral) gelegte Schleusen wird im Herzkatheterlabor unter Durchleuchtung, eine in einem Stentgerüst befindliche neue Bioklappe (Aortenklappe) implantiert. Die neue TAVI-Herzklappe wird anatomisch korrekt in die Position der alten dysfunktionalen Klappe eingesetzt, ohne dass Letztere entfernt werden muss. Dies erfolgt in ruhiger Präzisionsarbeit, sodass die Aortenklappe in perfekter Position zu liegen kommt. Im Vorfeld ist eine adäquate Patientenselektion entscheidend, um die jeweils geeigneten Patienten für ein interventionelles Verfahren zu identifizieren. Dies erfolgt in sogenannten interdisziplinären Heart-Team Konferenzen, wo Kardiologen, Herzchirurgen und Anästhesisten an einem Tisch sitzen.

Periphere-Intervention

Durchblutungsstörungen der Extremitäten durch arteriosklerotische Gefäßveränderungen resultieren in einer eingeschränkten Gehstrecke, die sogenannte pAVK (Schaufensterkrankheit). In Voruntersuchungen können entsprechende Gefäßengstellen mittels Ultraschalldiagnostik identifiziert werden und anschließend interventionell mittels einer Katheterintervention therapiert werden. Hierzu erfolgt die (femorale) Punktion, gefolgt von Aufdehnung verengter Gefäßabschnitte unter Durchleuchtung. Es stehen modernste Verfahren zur Verfügung, wie die Ballondilatation, Rotationsthrombektomie und Stenteinlage. Die Gehstrecke der Patienten verbessert sich nach den Eingriffen erheblich.

MitraClip

Der MitraClip steht für Patienten zu Verfügung, für welche aufgrund ihrer Komorbiditäten ein operativer Mitalklappenersatz /-rekonstruktion ein zu hohes Risiko darstellen würde. Im Falle der Mitralklappeninsuffizienz gleicht der MitraClip einer Wäscheklammer, welche die Mitralklappensegel zusammenhält und eine ausreichende „Schlussfähigkeit“ (suffiziente Koadaption) der Segel sicherstellt. Hierzu wird eine venöse (femorale) Schleuse gelegt, der Führungsdraht über die untere Hohlvene bis zum rechten Vorhof vorgeschoben und durch eine Punktion des Vorhofseptums über die Mitralklappe positioniert. Über diesen Führungsdraht kann dann der MitraClip vorgeschoben werden. Dies geschieht unter doppelter Kontrolle im Herzkatheterlabor, mittels Durchleuchtung und transösophagealer Echokardiographie (Schluckultraschall).

Koronarangiografie

Der Goldstandard zur Untersuchung der Herzkranzgefäße ist die Herzkatheteruntersuchung. Diese ist indiziert im Rahmen des akuten Herzinfarktes oder beispielsweise bei positivem Ischämienachweis, also hinreichendem Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit. Typischerweise erfolgt der Zugang über die Arteria radialis (Armarterie), in welche eine Schleuse eingelegt und nachfolgend ein Führungsdraht über die Armarterien bis zum Herzen vorgeschoben werden kann. Über spezielle Katheter können nun die Drücke in den verschiedenen Stellen des Herzens (Herzkavitäten) ermittelt werden. Mittels Kontrastmittelapplikation werden unter Durchleuchtung die Herzkranzarterien dargestellt und entsprechende Engstellen können meist sofort in einer Sitzung mittels Ballondilatation und Stenteinlage behandelt werden.

Koronarangiografie

Ausbildungsplattform

Etablierung einer modernen Ausbildungsplattform für alle Ausbildungsstufen und Bereiche der modernen Kardiologie und Angiologie

Digitale Aufbereitung

Digitale Aufbereitung von Lehr- und Lerninhalten für die studentische Ausbildung.

Virtual reality

Digitale Verarbeitung von klinischen Arbeitsprozessen eine „virtual reality“ Plattform schaffen

Training von Standardprozeduren

Simulation von Prozeduren und ein gezieltes Training von Standardprozeduren

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