Klinik

 

Der stationäre Bereich der Klinik umfasst insgesamt 37 Betten, die sich auf drei Stationen (Station KMT 1 und 2: jeweils 10 Betten in Einzelzimmern, Station KMT 3: 9 Betten in Einzelzimmern, 8 Betten in Doppelzimmern) befinden. Um den höchstmöglichen Standard für den Infektionsschutz gewährleisten zu können, sind alle Zimmer mit hocheffizienter Partikelfiltration der Raumluft und Schleusensystemen ausgestattet. Alle Zimmer verfügen über eine hochmoderne medizintechnische Ausstattung zur Überwachung und Steuerung der Behandlung. Sofern erforderlich, können auch intensivmedizinische Therapieverfahren durchgeführt werden. Neben ihrem Versorgungsschwerpunkt im Bereich der allogenen Stammzelltransplantation übernimmt die Klinik auch die intensivmedizinische Betreuung von Patienten anderer Kliniken des Westdeutschen Tumorzentrums.

 

Das Ärzteteam der Klinik besteht überwiegend aus hochspezialisierten Fachärzten, die im Versorgungs-schwerpunkt der Klinik über langjährige Erfahrung und umfassende Kompetenz verfügen.

 

In enger Zusammenarbeit mit den mehr als 70 Mitarbeitern des Pflegeteams ist eine Patienten-orientierte, professionelle und fürsorgliche Betreuung gewährleistet, die sich stets am Leitbild der Klinik orientiert:

 

„Höchste fachliche Kompetenz und menschliche Zuwendung bestimmen unser tägliches Handeln.“

 

Der Ambulanzbereich der Klinik befindet sich in dem gemeinsamen Ambulanzgebäude des Westdeutschen Tumorzentrums. Hier erfolgt die langfristige Nachsorge Stammzell-transplantierter Patienten in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen Kliniken des Universitätsklinikum Essen.

 

Der Laborbereich der Klinik gewährleistet die Herstellung und Qualitätssicherung von Stammzellpräparaten sowie anderer zelltherapeutischer Präparate für Patienten des Westdeutschen Tumorzentrums. Dieser Bereich erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen an die Herstellung zelltherapeutischer Präparate, deren Einhaltung von den zuständigen Aufsichtsbehörden sowie von internationalen Fachgremien regelmäßig überwacht wird.

 

Als logistische Zentrale der Klinik fungiert die Transplantations-Koordination, von der die Planung, Vorbereitung und zeitgerechte Umsetzung der Transplantationen gesteuert wird.

 

Die Klinik beherbergt ferner das Deutsche Register für Stammzelltransplantationen (DRST e. V.), das gemeinsam mit der am Institut für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie der Universität Ulm lokalisierten Datenzentrale sämtliche Transplantationsaktivitäten im Bereich der autologen und allogenen Stammzelltransplantation in Deutschland erfasst und auswertet.

 

Ferner ist das Nationale Koordinationszentrum für die JACIE-Akkreditierung (siehe Qualitätsmanagement) in der Klinik angesiedelt.