Interdisziplinäre Lebertransplantationsambulanzen


der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie 

(Direktor: Prof. Dr. med. Andreas Paul) 

 

und der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie 

(Direktor: Prof. Dr. med. Guido Gerken) 

 

Patienten vor Transplantation und zur Leberlebendspende 

Operatives Zentrum II, Ebene A1 

Sprechzeiten:

Mo - Fr  8 - 13 Uhr

Tel.: +49 (0)201 723 84001

Fax: +49 (0)201 723 5068

Ansprechpartner:

Prof. Dr. med. Andreas Paul

Dr. med. Christian-Georg Klein

 

Patienten nach Lebertransplantation

Neues Medizinisches Zentrum

Sprechzeiten:

Mo - Do  7 - 16 Uhr

Fr           7 - 15:30 Uhr

Tel.: +49 (0)201 723 5147

Fax: +49 (0)201 723 3393 

Ansprechpartner:

OÄ Prof. Dr. med. Kerstin Herzer

 

Die Lebertransplantationsambulanz betreut:

 

1. Patienten vor Lebertransplantation 

  • zur Indikationsstellung und Evaluation zur Lebertransplantation und Betreuung auf der Lebertransplantationswarteliste
  • mit akuten und chronischen hepatologischen Erkrankungen zur weiteren Diagnostik und Therapie 
  • mit unklaren hepatologischen Erkrankungen zur weiterführenden Diagnostik und Einleitung einer Therapie

 

2. Patienten nach Lebertransplantation

  • zur Nachsorge, einschließlich der Diagnostik, Prävention und Behandlung von Komplikationen

 

Die Lebertransplantation ist mittlerweile zu einer etablierten Therapie für die Behandlung akut fulminanter oder fortgeschrittener chronischer Lebererkrankungen geworden. Dies schlägt sich auch in der steigenden Anzahl von Lebertransplantationen in unserem Zentrum nieder. Aus der intensiven Kooperation der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie und der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie ist die interdisziplinäre Lebertransplantationsambulanz hervorgegangen, welche sich in besonderem Maße - klinisch-praktisch und wissenschaftlich - der Diagnostik und Behandlung von akuten und chronischen Lebererkrankungen widmet.

 

Der leberkranke Patient stellt sich bei uns zur Abschätzung der Prognose, der Transplantationsnotwendigkeit und des operativen Risikos vor. Unsere Patienten werden nach der Indikationsstellung evaluiert, in der interdisziplinären Transplantationskonferenz zur Konsensusfindung vorgestellt und bei Fehlen von Kontraindikationen bei Eurotransplant gelistet. Nach Listung betreuen wir den Patienten auf der Warteliste engmaschig ambulant. Unsere transplantierten Patienten werden direkt nach der stationären Betreuung in der Lebertransplantationsambulanz weiterbehandelt. Hier erfolgen im Rahmen der Nachsorge auch entsprechend notwendige diagnostische Untersuchungen, wie Ultraschall, Duplexsonografien und Biopsien. Der Patient erhält bei jedem Besuch von uns einen Bericht mit Empfehlungen und Informationen an die überweisenden ärztlichen Kollegen. Ein breites Leistungsspektrum muss im Bereich der Lebertransplantationsambulanz vorhanden sein, um unmittelbar diagnostische Schritte und Modifikationen der Therapie vornehmen zu können. Zusätzliche Aufgabe unserer Lebertransplantationsambulanz ist die lebenslange Koordinierung aller Daten des transplantierten Patienten in Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen Arzt. Diese Zusammenarbeit ist von entscheidender Bedeutung. Hierdurch kann bei Funktionsstörungen des Transplantats schneller reagiert und die sofortige Behandlung und ggf. stationäre Aufnahme ohne Zeitverzögerung veranlasst werden.

 

Auch besteht eine enge Kooperation mit der transplantationsdermatologischen Sprechstunde, der Klinik für Psychosomatik und der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (z.B. bei Schwangerschaften nach Transplantation).

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