Neubau Operationstrakt

Neue OPs – optimal ausgestattet und gut vernetzt

Spitzenmedizin benötigt die richtigen Räumlichkeiten, um optimal wirken zu können. Im Zuge des Neu- und Ausbaus der HNO-Klinik ist daher eine deutliche Verbesserung der OP-Ausstattung vorgesehen. Die Kopf-Hals-Chirurgie 2025 wird über vier HNO- OP-Säle, drei Augen-OP-Säle sowie ein Orbitazentrum verfügen.

Die Grundausstat- tung des Operationstraktes, unter anderem mit Großgeräten, ist durch die Grundfinanzierung des Landes NRW abgedeckt.

Zusammenspiel für beste Ergebnisse

Bei einem Uhrwerk greifen alle Bestandteile ineinander – vom großen Zahnrad bis zum kleinsten Schräubchen. Bei der Neugestaltung des OP-Traktes ist das Ineinander- greifen des gesamten OP-Umfelds in einer solch präzisen Weise ebenfalls vorgesehen. Die einzelnen Komponenten des OP-Umfelds von der Vorbereitung über die Planung bis zur Durchführung der chirurgischen Therapie werden vernetzt, automatisiert und digitalisiert. Dieser Prozess umfasst neben der Medizintechnik auch die vernetzte Steuerung von OP-Bedarf, Wäsche, Sterilgut, Belüftung, Klimatechnik, Licht, Hygiene- und Qualitätsmanagement.

Mit dem Fraunhofer-Institut als Kooperationspartner werden alle bestehenden Struk- turen evaluiert und mögliche Synergien ergründet. Bestehende Basissysteme wie Lo- kalisationssysteme für Patienten oder die elektronische Patientenakte müssen dazu ideal zusammenspielen. Dafür ist ein hoher Aufwand an Programmierung notwendig. Doch der Aufwand lohnt sich: Als Ergebnis wird die Behandlung der Patienten auf eine neue qualitative Ebene gehoben.