Das Westdeutsche Herz- und Gefäßzentrum Essen wurde 2004 nach dem neuesten Kenntnisstand gebaut und mit modernstem und bestem medizinischen Gerät ausgestattet.

Damit die Patienten sich jedoch nicht einer „kalten“ Klinikatmosphäre ausgesetzt fühlen, haben wir zusätzlich größten Wert auf eine freundliche und annehmliche Ausstattung der Station und der Patientenzimmer gelegt.

Jährlich führen wir über 2.000 Operationen durch, davon ca. 1.300 mit Einsatz der Herz-Lungen-Maschine. Unsere drei Operationssäle sind mit den besten Geräten ausgestattet. Sie erlauben es uns, alle derzeit gängigen operativen Verfahren im Bereich der Herz- und Thoraxchirurgie unter optimalen Bedingungen bei maximaler Patientensicherheit durchzuführen.
Zusätzlich verfügen wir über einen sogenannten „Hybridraum“, der erste seiner Art in Europa, eine Synthese aus Herzkatheterlabor und OP. Er ermöglicht erstmalig die gleichzeitige Behandlung des Patienten durch den Chirurgen und den Kardiologen. Therapie und Diagnose werden an einem Tisch zusammengeführt.

Prof. Dr. med. Heinz Jakob, FETCS
Prof. Dr. med. Heinz Jakob, FETCS
Herzzentrum Essen - Spitzenmedizin, Herz und Menschlichkeit
Herzzentrum Essen - Spitzenmedizin, Herz und Menschlichkeit

Herzmedizin seit über 50 Jahren

Die Geschichte der Klinik für Thorax- und Kardiovaskuläre Chirurgie reicht zurück bis ins Jahr 1961. Das Universitätsklinikum Essen hieß noch Städtische Krankenanstalt und der Chefarzt der Chirurgischen Klinik war Prof. Karl Kremer. Er etablierte die Herz- und Gefäßchirurgie, implantierte 1962 mit den Kardiologen den ersten Herzschrittmacher in Essen und führte 1968 die erste Operation mit einer Herz-Lungen-Maschine durch: Kremer korrigierte erfolgreich den angeborenen Herzfehler eines 10-jährigen Jungen. Aus den Städtischen Krankenanstalten war inzwischen das Universitätsklinikum hervorgegangen und die Herzchirurgie hatte bis 1970 einen so hohen Stellenwert bekommen, dass eigens für sie eine selbstständige Abteilung gegründet wurde. [weiter …]