Drucken - Print

Klinische Studien in der Klinik für Nuklearmedizin



Die Klinik für Nuklearmedizin führt federführend Studien zur Evaluierung neuer diagnostischer Verfahren aber auch neuer Behandlungsmethoden durch. Im Rahmen derartiger klinischer Studien werden neue Untersuchungsverfahren mit bereits etablierten Diagnoseverfahren verglichen um zu belegen, ob eine neue Methode dem etablierten Verfahren objektiv überlegen ist. Entsprechend werden bei klinischen Therapiestudien neue Therapieverfahren, also z.B. Medikamente oder Bestrahlungen, mit der besten zur Zeit etablierten Behandlungsmethode verglichen, um eine Überlegenheit des neuen Verfahrens zu belegen. Häufig dienen diese Studien als Grundlage für die Zulassung eines neuen Diagnose- oder Therapieverfahrens. Die Teilnahme an der Studie bedeutet für die Patienten die Gewissheit, nach den aktuellsten und erfolgversprechendsten Richtlinien behandelt zu werden und hilft darüber hinaus, neue bessere Therapieverfahren zukünftigen Patienten zugänglich zu machen. Die Teilnahme an einer Studie ist grundsätzlich freiwillig und jederzeit widerrufbar.

An die Genehmigung von Studien werden hohe Anforderungen gestellt. Sie werden grundsätzlich in Übereinstimmung mit den Leitlinien der Guten Klinischen Praxis (GCP) und der Internationalen Harmonisierungskonferenz (ICH) sowie allen geltenden Gesetzen und Bestimmungen durchgeführt und müssen von der zuständigen Ethikkommission befürwortet werden. Darüber hinaus müssen sie von staatlichen Stellen zunächst begutachtet und befürwortet und dann im Verlauf überwacht werden, je nach Studienziel z.B. vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).

Die Klinik für Nuklearmedizin ist außerdem an zahlreichen klinischen Studien beteiligt, die von anderen Kliniken federführend betreut werden. Dabei werden nuklearmedizinische Untersuchungsverfahren, also z.B. PET/CT-Untersuchungen oder Knochenszintigraphien, im Rahmen von Therapiestudien dazu eingesetzt, den Erfolg neuer Behandlungsmethoden zu dokumentieren.

Ansprechpartner:
OA Dr. St. Müller
Fr. H. Grafe
Tel. 0201 723 -2032 oder - 2081
Fax. 0201 723 5158