22.12.2017
aktuelle Entwicklungen im Jahr 2017

Ausweitung der Medizinethischen Arbeit

Im Jahr 2017 hat sich eine gute Kooperation des KEK mit Beschäftigten der Ruhrlandklinik entwickelt. An den Sitzungen des Klinischen Ethikkomitees nehmen seit dem Sommer 2017 regelmäßig auch Mitarbeitende des ärztlichen Dienstes und der psychosozialen Dienste der Ruhrlandklinik teil. Der Vorstand der Universitätsmedizin Essen begrüßt und unterstützt diese Kooperation mit den Tochterunternehmen. Im Frühjahr 2018 soll die Satzung des KEK entsprechend erweitert werden.

 

In 2017 wurde die Möglichkeit einer Konsilanforderung über "Medico" implementiert. Mitarbeitende des ärztlichen Dienstes und des Pflegedienstes können auf diesem Weg eine Fallberatung anfordern. Beschäftigte, die über keinen Medicozugang verfügen, können uns wie bisher per E-Mail oder telefonisch verständigen. Diese Möglichkeit gilt auch für Patientinnen und Patienten bzw. für deren Angehörige.

 

Auf ausgewählten Intensivstationen haben wir eine vierzehntägige Ethikvisite angeboten, die gut angenommen wurde. Sobald ausreichende personelle Ressourcen für die medizinethische Arbeit der Universitätsmedizin Essen zur Verfügung stehen, werden wir dies Angebot regelmäßig vorhalten können.

 

Im Frühjahr 2018 nehmen die KEK-Mitglieder an einer weiteren mehrtägigen Schulung zur Ethikberatung teil. Ab 2018 stellen wir die Arbeit des KEK bei den regelmäßigen Einführungstagen für neue Beschäftigte vor.

 

Aufgrund der wachsenden Aufgaben hat die KEK-Leitung den Vorstand der Universitätsmedizin Essen dringend um personelle Ressourcen in Form von Freistellungen bzw. Vertretungsregelungen für die KEK-Leitung gebeten.