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12.01.2016
Neue und bewährte Therapien

Patientenveranstaltung zu Nervenerkrankungen GBS und CIDP

Essen, 12.01.2016 - Das Guillain-Barré Syndrom (GBS) und seine chronische Form – die Chronische Inflammatorische Demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) ­– zählen zu den seltenen Krankheiten. Jährlich gibt es deutschlandweit aber immerhin bis zu 3000 Neuerkrankungen.

 

Die Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Essen lädt Betroffene und Angehörige am 16.1.2016 von 11 bis 15 Uhr zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung in den Konferenzraum des Medizinischen Zentrums, 2. Etage, ein. Die Themen reichen dann von aktuellen Therapiemöglichkeiten dieser Nervenerkrankungen über sozialmedizinische Aspekte bis hin zu aktuellen Forschungsergebnissen. Um eine Anmeldung wird gebeten unter Telefon 723-65 13.

 

Charakteristisch beginnt GBS mit allgemeiner Schwäche, gefolgt von Empfindungsstörungen und Lähmungserscheinungen in Beinen und Armen. Auch Atem- und Gesichtsmuskeln sind häufig betroffen. Die Beschwerden sind diffus. Daher vergeht bis zur Diagnose nicht selten kostbare Zeit mit Untersuchungen, Fehldiagnosen und wirkungslosen Behandlungen – während die Krankheit weiter fortschreitet. Zum Glück erholen die meisten Patienten sich wieder, das kann jedoch viele Monate dauern. Nach dem derzeitigen Stand der Forschung kann GBS jeden treffen, unabhängig von Alter oder Geschlecht. Die Ursache ist bisher unbekannt. Festgestellt wurde jedoch, dass die Erkrankung einige Wochen nach einer viralen oder bakteriellen Infektion auftritt.

 

Pressekontakt:

Kristina Gronwald

Stellv. Pressesprecherin

Stabsstelle Marketing und Kommunikation

Tel.: 0201/723-3683

 

Weitere Informationen:

PD Dr. Tim Hagenacker

Leiter der Spezialambulanz peripheres Nervensystem

Klinik für Neurologie

Tel.: 0201/723-84487