In Abhängigkeit von der Art eines operativen Eingriffs oder einer Verletzung ist der ‚Akutschmerz‘ unterschiedlich ausgeprägt. So sind etwa nach Bauchoperationen über zumindest 4 Tage starke Schmerzen zu erwarten, während die meisten Patienten bereits 2 Tage nach einer Schilddrüsen-Operation nahezu schmerzfrei sind. Die Schmerzintensität ist meßbar (hier: Skala 0-100%).
 
 

Unser Schwerpunkt in der Akutschmerztherapie: Patientenkontrollierte Postoperative Schmerztherapie


Mit der patientenkontrollierten Schmerztherapie (PCA, engl.= patient controlled analgesia) können wir individuell auf die von Patient zu Patient sehr unterschiedliche Schmerzempfindung eingehen. Mittels einer programmierbaren Mini-Pumpe „holt sich“ der Patient bei Bedarf auf Knopfdruck eine Injektion in die Vene oder den Periduralraum mit einer ärztlich festgelegten Dosis.

Die Methode ermöglicht dem Patienten eine effektive, individuelle, selbstbestimmte und nebenwirkungsarme Schmerzbehandlung bei Unabhängigkeit von ggf. ungünstigen krankenhausinternen Strukturen, welche hier in Form eines ‚Horrorszenarios‘ skizziert wird. 

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Die Methode ist nur auf den ersten Blick teuer. Einmal etabliert, verkürzt sie sogar den Krankenhausaufenthalt, minimiert Komplikationen, entlastet das Personal und führt bei Patient und Personal gleichermaßen zu hoher Zufriedenheit.