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CUE in den Medien:


Presseankündigung zur DGSMP in der WAZ (02.09.2016)

released in the Westdeutsche Zeitung, 3.4.2014

 

Presseankündigung zum WAZ-Medizinforum (24.3.2014)

WAZ-Medizinforum zu Diabetes mellitus

 

Gemeinsam mit der Essener Lokalredaktion der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) veranstaltet das Universitätsklinikum am Dienstag, 1. April 2014, im Hörsaal des Operativen Zentrums II ein Medizinforum zum Thema „Diabetes“.


Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr mit dem Vortrag von Prof. Dagmar Führer, Direktorin der Klinik für Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen. Ihr Thema: „WAZ Up – Diabetes betrifft jeden!“. Zur „Therapie und Prävention von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter“ referiert Prof. Johannes Hebebrand, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am LVR-Klinikum Essen. Wie dem Diabetes in der Metropole Ruhr vorgebeugt werden kann, darüber spricht Prof. Susanne Moebus, Leiterin des Zentrums für Urbane Epidemiologie am Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie. Nach jedem rund zehnminütigen Vortrag, können die Besucher des Medizinforums den jeweiligen Referenten Fragen stellen. Eingeladen zum WAZ-Medizinforum sind, neben den Lesern der WAZ, selbstverständlich auch Beschäftigte des Universitätsklinikums.

 

Der Diabetes mellitus gehört zu den größten Volkskrankheiten in Deutschland: Derzeit gibt es rund sechs Millionen Patienten und vermutlich ebenso viele Menschen mit unerkanntem Diabetes oder hohem Risiko für diese Stoffwechselerkrankung.

 

 

Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen zur Gründung des CUE:

Susanne Moebus ist neue Professorin für Epidemiologie

Was macht krank, was hält gesund?

 

[07.11.2012] Die Menschen im Ruhrgebiet haben es ihr angetan – auch wissenschaftlich: Seit vielen Jahren untersucht Prof. Dr. rer. nat. Susanne Moebus am Uniklinikum der UDE die Faktoren, die in der Metropolregion gesund bzw. krank machen. Jetzt hat die 54-Jährige hier die Professur für Urbane Epidemiologie übernommen. Damit baut die Uni zwei Bereiche aus, in denen sie bereits sehr erfolgreich ist: die bevölkerungsbezogene epidemiologische Forschung in der Medizin sowie den fächerübergreifenden Profilschwerpunkt „Urbane Systeme“.

Die gebürtige Bremerin Moebus studierte Biologie in ihrer Heimatstadt, wo sie 1994 auch promoviert wurde. An der Uni Bielefeld machte sie außerdem ihren Master of Public Health. 1996 zog es sie ans Universitätsklinikum nach Essen, 2008 habilitierte sie sich. Sie leitet am Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie die Arbeitsgruppen „Herzkreislauf und Prävention“ sowie „Komplementärmedizin“. Seit zwölf Jahren koordiniert sie außerdem die Heinz Nixdorf Recall Studie.Diese Langzeituntersuchung an 4.500 Menschen im Ruhrgebiet will neue Methoden prüfen, um Herzkreislauf-Erkrankungen und städtische Risikofaktoren früher zu erkennen.

„Die Metropole Ruhr ist lebenswert“, macht Moebus dem Revier eine Liebeserklärung. „Und sie ist in ihrer vielfältigen Entwicklung einfach ideal um herauszufinden, was Gesundheit, Krankheit und insgesamt die Lebensqualität beeinflusst. Hier steht die Forschung aber noch am Anfang.“

Deswegen will die umtriebige Wissenschaftlerin ein Zentrum für Urbane Epidemiologie aufbauen. Dazu gehört eine Forschungsplattform mit den Daten aller Erhebungen. So planen Moebus und weitere Forscher des Uniklinikums, die großen bevölkerungsbezogenen Analysen zu Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen auszuweiten. Für die bis 2017 laufende Heinz Nixdorf Recall Studie werden nun mehrere Generationen untersucht. Im Blick: die Partner und Kinder der bisherigen Teilnehmer. „Insgesamt wollen wir das Mammutprojekt auf 10.000 Menschen ausdehnen.“

Außerdem möchte sie ein Forschungsprojekt zur Emscher-Renaturierung anstoßen. Moebus interessiert „wie sich der gigantische Umbau auf die Gesundheit auswirkt.“

 

Weitere Informationen: Prof. Dr. Susanne Moebus, Tel. 0201/723-4523


Redaktion: Ulrike Bohnsack, Tel. 0203/379-2429

 

Quelle: http://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=7773

Projekt CLEVER* Cities: Kluge Städte sind grün und vielfältig


[02.08.2018] Von der Natur für die Natur lernen – das wollen Wissenschaftler aus Europa, China und Südamerika. Ihr Ziel: Städte so gestalten, dass sich die Bewohner wohl fühlen und gesund leben. Für die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen bringen die Biologin und Epidemiologin Prof. Dr. Susanne Moebus und ihre Mitarbeiterin Dr. Julita Skodra ihre Expertise in das von der EU mit 14 Millionen Euro geförderte Projekt „CLEVER Cities“ ein.

Wie begegnet man städtischen Umweltproblemen? Mit Lösungen aus der Natur. Bäume und Grünflächen senken die Hitze, fangen Staub, Giftstoffe und Lärm ab, wirken als Puffer gegen Überschwemmungen und senken den Kohlendioxidanteil in der Luft. „Eine nachhaltige Stadtstruktur beeinflusst die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen, die Vielfältigkeit städtischer Räume spielt dabei eine enorm wichtige Rolle“, erklärt Prof. Dr. Susanne Moebus, Leiterin des Zentrums für Urbane Epidemiologie am Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie des Universitätsklinikums Essen. „In der Heinz Nixdorf Recall Studie konnten wir zeigen , dass – unabhängig von persönlichen Risikofaktoren – beispielsweise eine verringerte Luftverschmutzung das Herzinfarktrisiko senkt oder viel Grün in der direkten Wohnumgebung das Risiko für depressive Symptome verringert.“ 

Gemeinsam mit internationalen Kollegen sucht Prof. Moebus für Städte in Europa, darunter Hamburg, Mailand und London, sowie in China und Südamerika nach urbanen naturbasierten Lösungen. Solche Lösungen können beispielsweise das Anlegen von Seen, Parks und Gemeinschaftsgärten auf ungenutzten Flächen sein oder auch die Begrünung von Dächern. „Wir nehmen Anleihen in der Natur und beziehen sie mit ein“, so Moebus. Denn leben Menschen im Grünen, geht es ihnen gut, was wiederum Auswirkungen auf den sozialen Zusammenhalt habe. „Die Gemeinschaft wird aktiver, während sich beispielweise die Kriminalität verringern kann.“ Nebenbei kommen natürliche, „natur-basierte“ Lösungen auch dem Artenschutz, der Erhöhung der Biodiversität, der Energieerzeugung und dem Abfallmanagement zu gute. 

Bei ihrer Arbeit müssen die Forscherteams lokale Bedürfnisse und ortsspezifische Potenziale erkennen und ressourceneffiziente Lösungen testen. „Die Lösungen können je nach Standort sehr unterschiedlich ausfallen“, so Moebus, die mit Julita Skodra das Projekt evaluieren wird. „Aber alle werden die Art und Weise verändern, wie wir unsere städtischen Gebiete gestalten und verwalten.“ 
Das Projekt „CLEVER Co-designing Locally tailored Ecological solutions for Value added, socially inclusivE Regeneration in Cities“ läuft bis Ende März 2023. Koordiniert von der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg und ICLEI wird es gemeinsam mit 33 Städten und Organisationen aus Europa, Südamerika und China gestaltet. Gefördert wird es von der EU Kommission im Rahmen von Horizon 2020 unter der Nummer 776604 mit rund 14 Mio. Euro. 
Link zum Projekt

 

Weitere Informationen: Christine Harrell, Tel.: +049 (0)201/723-1615

 

Quelle: https://www.uni-due.de/med/meldung.php?id=641