Drucken - Print
28.10.2009
Neue Grippe, Malaria und HPV

UDE: 14. Impftag am Uniklinikum Essen

Beim 14. Essener Impftag steht sie natürlich ganz oben auf dem Programm: die Neue Grippe. Aber auch um das Rotavirus, Meningokokken und Humane Papillomviren wird es am Mittwoch, 11. November, im Hörsaal OZ II des Operativen Zentrums II am Universitätsklinikum Essen gehen. Das Institut für Virologie der Uniklinik und die Nordrhein-Westfälische Gesellschaft für Impfwesen und Tropenmedizin laden ab 15 Uhr zur alljährlichen Fortbildung für Mediziner und Apotheker ein.

 

Eine Referentin des Robert-Koch-Instituts informiert die Teilnehmer zunächst über den aktuellsten Stand in Sachen Neue Grippe und geht auf Fragen wie „Wie könnte sich die Situation weiter entwickeln?“ oder  „Wie ist die Lage im Winter einzuschätzen, wenn die normale Grippesaison beginnt?“ ein. Außerdem sind zwei Impfungen Thema, die für Kinder lebenswichtig sein können: Die Durchfallerkrankung mit Rotaviren kann bei Säuglingen einen schweren Verlauf nehmen – eine Schluckimpfung ab sechs Wochen schützt. Ein anderer Vortrag beschäftigt sich mit aktuellen Aspekten zur Meningokokken-Impfung bei Kindern, die Bakterien können eine Hirnhautentzündung auslösen.

 

Diesmal widmet sich der Impftag außerdem der Reisemedizin, einem Thema, dass in den vergangenen Jahren nicht so stark behandelt wurde. Vorgestellt werden die in Deutschland neu zugelassene Impfung gegen die Japan-B-Enzephalitis sowie der aktuellste Stand zur Malaria-Prävention.

 

Auch in die Diskussion zum Thema Humane Papillomviren wollen die Virologen einsteigen. Für die Teilnehmer gibt es ein Update zur in der Öffentlichkeit umstrittenen HPV-Impfung, die Mädchen vor dem Zervixkarzinom schützt.

 

Organisiert wird der 14. Essener Impftag wie in den Vorjahren von Prof. Dr. med. Michael Roggendorf, Direktor des Instituts für Virologie, und seiner Mitarbeiterin Dr. Melanie Fiedler.

 

Weitere Informationen: Sylvia Burat, Tel. 0201/723-3551

 

 

Redaktion: Isabelle De Bortoli, Tel. 0203/379-2430