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14.02.2008
Anbindung Georgiens an Europa fördern

Auf Einladung des Dekans der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel besucht diese Woche eine georgische Delegation - bestehend aus dem Rektor Prof. Dr. George Menabde, der Dekanin der medizinischen Fakultät Prof. Dr. Tinatin Chikovani und der Dekanin der zahnmedizinischen Fakultät Prof. Dr. Ketevan Gogilashvili der staatlichen medizinischen Universität Tiflis (TSMU) - die Universität Duisburg-Essen. Der Höhepunkt dieses Besuches ist die heutige feierliche Unterzeichnung eines bilateralen Kooperationsabkommens zwischen den beiden Universitäten durch den Rektor der Universität Duisburg-Essen Prof. Dr. Lothar Zechlin und den Rektor der staatlichen medizinischen Universität Tiflis.

 

 

Damit wird der Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit im Bereich der medizinischen Forschung, Versorgung und der Ausbildung der Studenten gelegt. In Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurologie und der Klinik für Kardiologie wird ein Postgraduiertenstudiengang des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für Studenten beider Länder beantragt, um zu promovieren und den Titel ?PhD? zu erwerben. Ziel des Engagements der Universität Duisburg Essen ist die Anbindung Georgiens an Europa zu unterstützen und die Entwicklung des Bildungs- und Gesundheitssystems des Landes zu fördern.

 

 

Zum Hintergrund: Der Kontakt zu Georgien entstand durch die Arbeit verschiedener georgischer Ärzte und Stipendiaten in den Kliniken für Kardiologie und Neurologie. So veranstaltete die Kardiologie im August 2007 auch den ersten kardiologischen Kongress mit internationaler Beteiligung in Tiflis, der das Thema ?Echokardio-graphie? zum Thema hatte, ?The Black Sea Congress of Echocardiography?. Die medizinische Universität Tiflis beheimatet mehr als 4000 Studenten und ist die größte des Landes Georgien. Das Land hat etwa 4,5 Mio. Einwohner und liegt an der Grenze zwischen Europa und Asien im Kaukasus. Die Hauptstadt des Landes ist Tiflis, die Landessprache georgisch und zu weiten Teilen russisch.

 

 

 

Nähere Informationen:

 

Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen, Tel.: 02 01 / 7 23 - 46 96, k-h.joeckel@uk-essen.de