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05.12.2014
Die Entstehung bösartiger Lymphome

Essen, 05.12.2014 Am Montag, 15. Dezember, findet am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) das vierte WTZ/ DKTK-Seminar statt. Experten für onkologische Erkrankungen werden dann in dem Vortrag "Molecular pathogenesis of Malignant Lyphomas" über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in Bezug auf die Entstehung bösartiger Veränderungen der Lymphknoten diskutieren.

 

Das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) ist eines der sechs vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Bundesländern eingerichteten Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung. Einziger Partnerstandort in Nordrhein-Westfalen: Essen/Düsseldorf. Das Prinzip der WTZ / DKTK-Seminare ist so einfach, wie erfolgreich: Einer der renommierten Onkologie-Experten am Westdeutschen Tumorzentrum Essen legt das jeweils zu erörternde aktuelle Thema fest. Um zusätzliche Impulse nach Essen zu tragen, wird dann ein Experte für den jeweiligen Bereich zum Vortrag und zur Diskussion ans UK Essen eingeladen.

 

Gastgeber ist diesmal Prof. Dr. rer. nat. Ralf Küppers, Direktor am Institut für Zellbiologie (Tumorforschung) der Medizinischen Fakultät am UK Essen. Er begrüßt als Gastredner Prof. Dr. Dr. h. c. Martin-Leo Hansmann, Direktor des Dr. Senckenbergischen Institus für Pathologie, Universitätsklinikum Frankfurt.

 

Die Veranstaltung richtet sich an Mediziner mit dem Schwerpunkt Onkologie. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Beginn ist um 14 Uhr c.t. Veranstaltungsort ist das Medizinische Forschungszentrum (MFZ) am UK Essen, Seminarraum 0.019, Hufelandstraße 55, 45147 Essen.

 

Jedes Jahr erkranken rund 500.000 Menschen alleine in Deutschland neu an Krebs, rund 220.000 Deutsche verlieren jährlich den Kampf gegen die Krankheit. Derzeit leben hierzulande etwa 1,4 Millionen Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung, Tendenz weiter steigend: Die erhöhte Lebenserwartung sowie ein komplexes Zusammenwirken zwischen individueller genetischer Vorbelastung, Lebensstil und Umweltfaktoren tragen entscheidend zur Entstehung von Krebs bei. Früherkennung, Diagnose, Behandlung und Prävention von Krebsleiden zählen zu den größten Herausforderungen in der Gesundheitsforschung.

 

Pressekontakt:

 

Kristina Gronwald

Stellvertretende Pressesprecherin

Stabsstelle Marketing und Kommunikation

Tel.: 0201/723-3683

 

Nähere Informationen:

 

Christine Harrell

Leiterin Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit

Dekanat der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen

Tel.: 0201/723 – 16 15