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15.11.2012
Klinisches Kolloquium

„Wir legen großen Wert darauf, den Dialog mit den niedergelassenen Ärzten zu pflegen und ihre Hinweise aus der Praxis für unsere Arbeit aufzunehmen“, erläutert Prof. Dr. Stephan Lang.

Universitätsklinikum Essen informiert über Krebserkrankungen der Kopf-Hals-Region

 

(Essen, 15. November 2012) Am Mittwoch, 5. Dezember, findet von 16.30 bis 19.15 Uhr an der HNO-Klinik am Universitätsklinikum Essen eine Fortbildungsveranstaltung für niedergelassene Ärzte aus der Region statt. Übergreifendes Thema sind aktuelle Therapieansätze in Bezug auf Malignome in der Kopf-Hals-Region. Die Veranstaltung kann auf eine lange Tradition zurückblicken: Es ist bereits das 45. Klinische Kolloquium der Hals-Nasen- und Ohrenmedizin.

 

Die Klinik für Hals-, Nasen und Ohrenheilkunde (HNO) am Universitätsklinikum Essen hat sich für das 45. Klinische Kolloquium ein Thema aus dem Bereich der Krebserkrankungen auf die Agenda geschrieben. Denn als Teil des Westdeutschen Tumorzentrums Essen, einem Comprehensive Cancer Center nach US-amerikanischem Vorbild, verfügt man in der HNO-Klinik über eine besondere Expertise, was die Behandlung von onkologischen Krankheiten angeht. „Mit unserem Kolloquium wenden wir uns den Kopf-Hals-Malignomen zu – dies sowohl unter kurativen, als auch unter palliativen Aspekten“, erläutert Prof. Dr. Stephan Lang, Direktor an der HNO-Klinik. Denn vielen Patienten kann mit den Mitteln der modernen Medizin geholfen werden. Dennoch gibt es immer wieder auch Fälle, in denen die Krankheit zwar nicht mehr geheilt, ihre Symptome aber mit Mitteln der Palliativmedizin gelindert werden können, und Patienten so in ihrem letzten Lebensabschnitt ein Stück Lebensqualität zurückgegeben werden kann. Die „Palliative Therapie als interdisziplinäre Herausforderung“ ist darum eines der Themen der Fortbildungsveranstaltung. Dabei hat man am Universitätsklinikum Essen natürlich primär die Patienten im Blick, verliert dabei aber auch Sorgen und Nöte von Angehörigen nicht aus den Augen.

 

Im Rahmen des Kolloquiums findet darüber hinaus eine Expertendiskussion zum Thema „Innovation in der Therapie von Malignomen der Kopf-Hals-Region“ statt. Hier wird es sowohl um die Vorstellung möglicher chirurgischer Eingriffe, als auch solche aus dem Bereich der Radiochemotherapie gehen. Die Vorstellung immuntherapeutischer Ansätze  ergänzt diese Runde.

 

„Wir legen großen Wert darauf, den Dialog mit den niedergelassenen Ärzten zu pflegen und ihre Hinweise aus der Praxis für unsere Arbeit aufzunehmen“, erläutert Prof. Dr. Stephan Lang. Darum ist bei jedem Tagesordnungspunkt eine Diskussion mit dem Plenum fest eingeplant.

 

Die kostenlose Fortbildungsveranstaltung findet im Hörsaal des Operativen Zentrums II auf dem Gelände des Universitätsklinikums statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.