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19.10.2012
Steigende Geburtenzahlen am Universitätsklinikum Essen

Professor Dr. Rainer Kimmig und Dr. Angela Köninger von der Frauenklinik am Universitätsklinikum Essen

Steigende Geburtenzahlen am Universitätsklinikum Essen


(Essen, 19. Oktober 2012) Am Universitätsklinikum Essen werden immer mehr Kinder geboren. Werdende Eltern können sich im Rahmen der regelmäßig angebotenen Kreißsaalführungen über eine Geburt in Essens größtem Klinikum informieren. Neben einer Geburtsstation mit allem Komfort ist man an der Frauenklinik auch für alle kritischen Fälle stets bestens gewappnet.


Die Frauenklinik am Universitätsklinikum Essen erfreut sich bei werdenden Eltern zunehmender Beliebtheit. So erblickten 2012 bereits 902 Babys am Universitätsklinikum Essen das Licht der Welt, darunter 456 Jungen und 446 Mädchen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag die Zahl der Geburten noch bei 874 Kindern. Insgesamt wurden im letzten Jahr 1093 Kinder geboren, davon 553 Jungen und 540 Mädchen. In den Monaten August mit 109 Geburten und September mit 117 Geburten wurde sogar ein neues Allzeithoch seit Gründung der Frauenklinik erreicht. Ein Trend, der sich bereits seit Jahren abzeichnet und nun weiter verfestigt. Prof. Dr. Rainer Kimmig, Direktor der Frauenklinik: „Entgegen dem bundesdeutschen Trend sinkender Geburtenzahlen können wir uns am Perinatalzentrum des Universitätsklinikums Essen seit 1999 über eine Steigerung unserer Geburtenzahlen um rund 130 Prozent freuen.“  Werdende Eltern können im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Kreißsaalführungen an jedem 1. und 3 Montag im Monat jeweils ab 18 Uhr einen genauen Blick hinter die Kulissen der Geburtsstation werfen und sich intensiv und im Dialog mit Ärzten und Hebammen über die zur Verfügung stehenden Einrichtungen informieren.


Schwangerschaft und Geburt sind ganz zentrale Ereignisse im Leben einer Familie. „Meist regelt dies die Natur im besten Sinne selbst, sodass wir mit unserem Team im Wesentlichen bereitstehen, um Wünsche der werdenden Eltern zu erfüllen, sei es Entspannung in audiovisuellem Erleben in unserem Feng-Shui Bad, Akupunktur oder die Anleitung zu entspanntem Atmen durch die betreuende Hebamme“, erklärt Prof. Dr. Rainer Kimmig. Wenn aber doch einmal eine Risikosituation auftreten sollte, besteht am Universitätsklinikum Essen ebenfalls kein Grund zur Sorge. „Ein komplettes Team aus Ärzten und Hebammen ist immer für unsere Patientinnen vor Ort und unsere Kreißsäle sind 24 Stunden an sieben Tagen der Woche komplett besetzt“, so Dr. med. Angela Köninger, Leitende Oberärztin Geburtshilfe und Perinatalmedizin am Universitätsklinikum Essen. Neben dem ärztlichen Kreißsaaldienst ist rund um die Uhr eine Oberärztin oder Oberarzt im Hause anwesend, außerdem Narkoseärzte und das OP-Personal, um für das medizinische Wohl von Mutter und Kind zu sorgen. Das Team der direkt benachbarten Kinderklinik rundet Tag und Nacht die optimale Versorgung ab. „Als zertifiziertes Perinatalzentrum können wir unseren Patientinnen die Gewissheit geben, sicher zu sein und in jeder Situation optimal versorgt zu werden“, ergänzt Prof. Dr. Rainer Kimmig.