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09.09.2010
Volkskrankheit Obstipation - vor allem ältere Menschen leiden besonders oft darunter

Westdeutsches Magen- und Darmzentrum informierte Hausärzte

 Unter Obstipation – der chronischen Verstopfung des Darms – leiden sehr viele Menschen. Dabei nimmt generell die Häufigkeit im Alter zu. So sind und mehr als die Hälfte der über 80-Jährigen davon betroffen. In der Vergangenheit war die medizinische Behandlung der Verstopfung oft nicht von Erfolg gekrönt. Die Behandlung mit sogenannten Abführmitteln führte nicht selten zu einer Abhängigkeit dieser Medikamente. „Neue Entwicklungen in der Diagnostik haben jedoch zum besseren Verständnis der chronischen Obstipation beigetragen. Die therapeutischen Möglichkeiten haben sich dadurch wesentlich verbessert“, berichtet Dr. Tanja Trarbach, Sprecherin des Westdeutschen Magen- und Darmzentrum (WMDZ). Wie eine sinnvolle Diagnostik aussieht, welche medikamentösen Therapien und chirurgischen Eingriffe sinnvoll sind, das erfuhren nun Hausärzte und niedergelassene Fachmediziner auf dem Hausärztetag 2010 des WMDZ am 8. September im Atlantic Congress Hotel. Das Motto dort: Volkskrankheit Obstipation – ein lästiges Symptom oder eine medizinische Herausforderung? Dass nicht nur moderne Therapiekonzepte die Tätigkeit des Darms günstig beeinflussen können, verschwiegen die Mediziner dort nicht. Lebensstil und gesunde Ernährung seien nach wie vor das A und O der Darmgesundheit.

 

Informationen zum Westdeutschen Magen- und Darmzentrum:

°          Gegründet 2006°          Universitätsklinikum Essen, Elisabeth-Krankenhaus Essen, Katholische Kliniken Essen-Nord-West, Kliniken Essen Süd

°          www.wmdz.de

 

Nähere Informationen:    Dr. med. Tanja Trarbach MSc, Ärztliche Sprecherin und

Netzwerkkoordinatorin des WMDZ,
Innere Klinik (Tumorforschung), UK Essen,

                                   E-Mail: tanja.trarbach@uk-essen.de