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21.04.2021

 

Die Staatsanwaltschaft Essen hat die Universitätsmedizin Essen informiert, dass gegen einen 45-jährigen Mediziner des Uniklinikums Anklage beim zuständigen Landgericht Essen erhoben wurde. Der Mann wird des Totschlags in drei Fällen angeklagt.

 

Laut Anklageschrift soll der Mediziner im November 2020 in drei Fällen schwerstkranken COVID-19-Patienten im Sterbeprozess Arzneimittel verabreicht haben, die zum unmittelbaren Tod geführt haben sollen.

 

Die Universitätsmedizin Essen hatte die Staatsanwaltschaft Essen im November 2020 nach Bekanntwerden eines ersten Verdachts unverzüglich informiert. Der Mediziner wurde sofort vom Dienst freigestellt.

 

Die Staatsanwaltschaft Essen hatte gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ein Haftrichter hatte Untersuchungshaft angeordnet. Der Mediziner ist weiterhin inhaftiert.

 

Die Universitätsmedizin Essen arbeitet weiter vollumfänglich mit den zuständigen Ermittlungsbehörden zusammen und unterstützt diese bei ihrer Arbeit.

 

Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, kann die Universitätsmedizin Essen zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben machen.

 

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