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Forschung

Die Schwerpunkte unserer Forschungen

Psychosomatische Erklärungsansätze zu Entstehung und Verlauf von Krankheiten weisen schon lange auf Zusammenhänge zwischen Psyche und Körper hin. Über die biochemischen Voraussetzungen für derartige Zusammenhänge konnte bis vor kurzem nur spekuliert werden, da zu wenig über die Funktionsweise des Immunsystems und den damit korrespondierenden Vorgängen im Nervensystem und Hormonsystem bekannt war. In den letzten Jahren belegen jedoch insbesondere Arbeiten aus dem interdisziplinären Forschungsgebiet der Psychoneuroimmunologie, dass das Immunsystem in engem wechselseitigem Kommunikationsaustausch mit dem Hormonsystem und dem Nervensystem steht. Diese experimentellen Befunde dokumentieren, dass Funktionen des Immunsystems durch Stressexposition, Klassische Konditionierung und psychologische Interventionen modifiziert werden können und Botenstoffe des Immunsystems zentralnervöse und neuroendokrine Funktionen nachhaltig beeinflussen können. In einer Reihe von unterschiedlichen tierexperimentellen Ansätzen und Untersuchungen an gesunden Probanden und Patienten analysieren wir die Mechanismen der funktionellen Zusammenhänge zwischen Nervensystem, Hormonsystem und Immunsystem sowie die potentiellen klinischen Implikationen dieses biochemischen Netzwerkes.



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