Maschinelles Lernen bei Bewegungsstörungen


Die frühe Rehabilitation von Schlaganfallpatienten ist entscheidend zur Wiedererlangung der sozialen Teilhabe. Vergleichbar mit einer Tumorboard, in dem verschiedene Fachdisziplinen individuell über die Therapie eines Patienten beraten, werden im RehaBoard™ interdisziplinäre Konzepte zur Behandlung von Patienten mit Bewegungsstörungen erarbeitet.

Ein Projekt auf diesem Gebiet, an dem auch das Universitätsklinikum Essen beteiligt ist, fördert nun das Land Nordrhein-Westfalen aus dem Europäischen Entwicklungsfond (EFRE) mit einer Gesamtsumme von über 1,3 Millionen Euro (EFRE-0800948).


Die Arbeitsgruppen des Konsortiums setzt sich aus folgenden Personen zusammen: Prof. Andrés Kecskeméthy (ITBB GmbH), Dr. Francisco Geu Flores, Dr. Dominik Raab (Lehrstuhl für Mechanik und Robotik, Universität Duisburg-Essen), Prof. Jäger (Universitätsklinikum Essen), Prof. Harald Hefter (Neurologie, Universitätsklinikum Düsseldorf), Prof. Mario Siebler, (Fachklinik Rhein Ruhr), Fr. Prof. Dörte Zietz (Hochschule f. Gesundheit, Bochum).


Die durch maschinelles Lernen erarbeiteten Algorithmen sollen es zukünftig möglich machen, dass auf Basis einer instrumentierten Bewegungsanalyse standortunabhängige valide Empfehlungen zur Therapie bei Patienten mit Schlaganfall zur Verfügung gestellt werden können.

 

Ansprechpartner: Prof. Dr. Marcus Jäger und Alina Rühlemann, M.Sc. Sportwissenschaft