31.05.2012

Universitätsklinikum Essen fördert medizinischen Nachwuchs: Dritte Schülerhospitation am Westdeutschen Tumorzentrum

 

(Essen, 30. Mai 2012) Vom 14. bis 15. Juni findet am Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) des Universitätsklinikum Essen bereits zum dritten Mal eine Schülerhospitation in Kooperation mit der Essener Goethe-Schule statt. Das Universitätsklinikum Essen möchte auf diesem Weg interessierten Schülern den Einblicke in die Welt der wissenschaftlichen Medizin gewähren und sie so bei ihrer Berufswahl unterstützen.

Jeder der sechzehn teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Biologie-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 12 durchläuft an zwei aufeinander folgenden Tagen eine Labor- und eine Klinikhospitation. So erhalten die Schüler sowohl Einblick in die Grundlagenforschung als auch in die Patientenbetreuung und die klinische Forschung. Bereits im Vorfeld treten die Schüler mit den ihnen zugeteilten Dozenten zur Vorbereitung ihres Praktikums in Kontakt. Darüber hinaus können sich die Schüler anhand der Internetauftritte des WTZ www.wtz-essen.de und der jeweils aufnehmenden Institutionen mit ihren Stationen vertraut machen. „So möchten wir unsere Hospitanten auf die komplexen und speziellen Arbeitsgebiete ihrer jeweiligen Betreuer vorbereiten und ihren Lernerfolg erhöhen“, erklärt Prof. Dr. Martin Schuler, Direktor der Inneren Klinik (Tumorforschung) .

Während der Hospitation werden die Schüler jeweils einem festen Ansprechpartner zugeteilt, mit dem sie den gesamten Tag durchlaufen. „Dies ist für uns zwar sehr personalintensiv, zahlt sich unter dem Strich aber aus“, erklärt Prof. Dr. Martin Schuler, der das Hospitationsprogramm im Jahr 2010 initiiert hat und deren Umsetzung betreut „Denn mit der Schülerhospitation möchten wir jungen Menschen, die kurz vor ihrer Berufswahl stehen, Einblicke in die spannende Welt der wissenschaftlichen Medizin gewähren und sie so bei ihrer Berufswahl unterstützen.“

Zur Nachbereitung erstellen die Schüler in Zweierteams jeweils Referate über die von ihnen besuchten Forschungs- und Klinikstationen. Auf Wunsch werden sie hier von den Betreuern der jeweiligen Stationen beraten. Die schriftlichen Ausarbeitungen aller Referate werden vor den Sommerferien zur Begutachtung beim Westdeutschen Tumorzentrum eingereicht. Die Direktoren der Gastgeberinstitute wählen hieraus die beiden besten Referate („Grundlagenforschung“ und „Klinik“) für den „Schülerpreis des Westdeutschen Tumorzentrums“ aus, der im Jahresverlauf Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung des Universitätsklinikums Essen verliehen wird.

Hintergrund:

 

Als Krankenhaus der Maximalversorgung ist das Universitätsklinikum Essen heute „das Klinikum der Metropole Ruhr“ und verfügt über 27 hochmoderne Kliniken und 1.291 Betten, 20 Institute in rund 70 Gebäuden. Mit seinen mehr als 5.300 Mitarbeitern behandelte das Universitätsklinikum Essen im vergangenen Jahr 47.823 Patienten stationär und 156.275 Patienten ambulant. Neben den übergreifenden Forschungsgebieten Genetische Medizin sowie Immunologie und Infektiologie konzentriert sich das UK Essen seit Jahren erfolgreich auf drei Schwerpunkte: Herz-Kreislauf, Onkologie und Transplantation. Mit dem Herzzentrum in Essen-Huttrop hat des UK Essen seine Kapazitäten in der Herzchirurgie deutlich erweitert. Mit dem Zentrum für Terminale Herz- und Lungenkrankheiten und der Ruhrlandklinik existiert zudem eine Anlaufstelle für schwerstkranke Patienten, die in anderen Krankenhäusern oft nicht mehr behandelt werden können www.uk-essen.de.