Am Universitätsklinikum Essen wird weiter an der Zukunft gebaut. Aktuell beginnen die Vorbereitungen für eine Erweiterung des an der Hufelandstraße gelegenen Parkhauses, so dass zukünftig mehr Parkraum zur Verfügung steht. Und auch ein neues Rechenzentrum entsteht demnächst jenseits des frisch hochgezogenen Bauzauns.Mehrere alte Gebäude des Universitätsklinikums Essen, die direkt an der Hufelandstraße stehen, werden dieser Tage entkernt und sollen ab kommenden Oktober abgerissen werden. Dies geschieht jenseits des frisch hochgezogenen Bauzauns zwischen dem Parkhaus und der Autopforte. Betroffen sind das alte Robert Koch-Haus, die Pharmakologie und der flache Teil des Parkhauses. Hier soll ab Herbst 2013 ein neues, Parkhaus entstehen. „Neben der herausragenden klinischen Versorgung, die wir unseren Patienten bieten, arbeiten wir auch kontinuierlich am Ausbau der Infrastruktur unseres Universitätsklinikums. Dies bedeutet auch in Ergänzung zu der hervorragenden Anbindung an den ÖPNV ausreichenden Parkraum vorzuhalten“, erläutert Barbara Schulte, Kaufmännische Direktorin des Essener Universitätsklinikums. Neben einem größeren Parkhaus entsteht auf dem frei werdenden Geländeteil ebenfalls das neue Rechenzentrum des Universitätsklinikums. Die Kosten der Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 5,5 Millionen Euro. Das sogenannte Skillslab, in dem die angehenden Mediziner ihr Können unter möglichst realitätsnahen Bedingungen weiter verfeinern können, ist bereits in das neue Robert-Koch-Haus an der Virchowstraße umgezogen. Hintergrund:
Als Krankenhaus der Maximalversorgung ist das Universitätsklinikum Essen heute „das Klinikum der Metropole Ruhr“ und verfügt über 27 hochmoderne Kliniken und 1.291 Betten, 20 Institute in rund 70 Gebäuden. Mit seinen mehr als 5.300 Mitarbeitern behandelte das Universitätsklinikum Essen im vergangenen Jahr 47.823 Patienten stationär und 156.275 Patienten ambulant. Neben den übergreifenden Forschungsgebieten Genetische Medizin sowie Immunologie und Infektiologie konzentriert sich das UK Essen seit Jahren erfolgreich auf drei Schwerpunkte: Herz-Kreislauf, Onkologie und Transplantation. Mit dem Herzzentrum in Essen-Huttrop hat des UK Essen seine Kapazitäten in der Herzchirurgie deutlich erweitert. Mit dem Zentrum für Terminale Herz- und Lungenkrankheiten und der Ruhrlandklinik existiert zudem eine Anlaufstelle für schwerstkranke Patienten, die in anderen Krankenhäusern oft nicht mehr behandelt werden können. www.uk-essen.de |
06.08.2012
Universitätsklinikum Essen schafft zusätzlichen Parkraum


