Elternberatung „Frühstart“ des Universitätsklinikums Essen unterstützte bereits 330 FamilienDie Kinderklinik I des Essener Universitätsklinikums feiert ihr „Frühchen“-Sommerfest. Am Samstag, den 1. Juli 2012 treffen sich die Familien zu früh geborener Kinder mit ihren Kleinen von 15 bis 18 Uhr im Ronald McDonald Haus in der Gruga. Ermöglicht wird das Fest durch die Spenden finanzierte Elternberatung „Frühstart“. „Jedes Jahr organisiert die Elterberatung „Frühstart“ ein Fest für die ehemaligen Frühgeborenen und deren Familien. Neben dem Austausch in lockerer Atmosphäre wartet auf die Besucher ein buntes und abwechslungsreiches Programm“, erklärt Prof. Dr. med. Ursula Felderhoff-Müser, Direktorin der Klinik für Kinderheilkunde I am Essener Universitätsklinikum. Von Klinikclowns, über Kinderschminken warten zahlreiche Überraschungen. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Das Team der Elternberatung „Frühstart“ berät Eltern Frühgeborener Kinder und kranker Neugeborener bereits vor der Geburt und während des stationären Aufenthalts und begleitet die Eltern auch in den ersten Wochen nach der Entlassung zu Hause. „Nach einem oftmals wochenlangen Aufenthalt der Frühchen in der Neonatologie, sind die Eltern mit den Mitarbeitern und auch mit anderen Eltern familiär verbunden. Es ist wichtig, dass sich Eltern von sehr früh geborenen Kindern untereinander austauschen können. Das gibt ihnen Zuversicht und Unterstützung“, erklärt Dr. Britta Hüning, Oberärztin der Uni-Kinderklinik. Insgesamt 330 Familien unterstützte das Team der Elternberatung „Frühstart“ in den letzten vier Jahren. Als Teil der sozialmedizinischen Nachsorgeeinrichtung „Bunter Kreis“ am Universitätsklinikum Essen beginnt die Beratung kurz vor der Entlassung und unterstützt Eltern der kranken Neugeborenen oder Frühgeborenen in den ersten Wochen zu Hause. „Aber auch vor der Geburt finden Eltern bei „Frühstart“ offene Ohren und werden auf ein möglicherweise früh- oder krankgeborenes Kind und den damit verbundenen Aufenthalt auf der Intensivstation vorbereitet.
Interessenten können die Arbeit der Essener Experten für Kinderheilkunde auch ganz aktiv unterstützen. In der Abteilung für Neonatologie der Klinik für Kinderheilkunde I werden jedes Jahr über 700 kranke Früh- und Neugeborene behandelt – darunter sind etwa 50 bis 70 ganz kleine Neugeborene mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm. „Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt dabei auf der Verbesserung der geistigen Entwicklung und der Lebensqualität dieser kleinsten Patienten“, erläutert Prof. Ursula Felderhoff-Müser. Dies erfordere spezielle ärztliche und pflegerische Maßnahmen auf Basis innovativer Forschung. Spenden an die Stiftung Universitätsmedizin Essen (Stichwort „Frühstart") kommen der Verbesserung entwicklungsfördernder Pflegemaßnahmen, der kompetenten individuellen Betreuung der Familien von der Geburt bis über die Entlassung hinaus und der Förderung von Forschungsprojekten zu Gute Nähere Infos finden Sie unter www.stiftung-universitätsmedizin.de. Nähere Auskünfte: Ihre Ansprechpartnerin, auch vor Ort, ist Dr. Britta Hüning, Oberärztin der Uni-Kinderklinik, Tel.: 0201/723- 85021 Wir würden uns freuen, wenn Vertreter Ihrer Redaktion unser Sommerfest besuchen würden! Hintergrund: Als Krankenhaus der Maximalversorgung ist das Universitätsklinikum Essen heute „das Klinikum der Metropole Ruhr“ und verfügt über 27 hochmoderne Kliniken und 1.291 Betten, 20 Institute in rund 70 Gebäuden. Mit seinen mehr als 5.300 Mitarbeitern behandelte das Universitätsklinikum Essen im vergangenen Jahr 47.823 Patienten stationär und 156.275 Patienten ambulant. Neben den übergreifenden Forschungsgebieten Genetische Medizin sowie Immunologie und Infektiologie konzentriert sich das UK Essen seit Jahren erfolgreich auf drei Schwerpunkte: Herz-Kreislauf, Onkologie und Transplantation. Mit dem Herzzentrum in Essen-Huttrop hat des UK Essen seine Kapazitäten in der Herzchirurgie deutlich erweitert. Mit dem Zentrum für Terminale Herz- und Lungenkrankheiten und der Ruhrlandklinik existiert zudem eine Anlaufstelle für schwerstkranke Patienten, die in anderen Krankenhäusern oft nicht mehr behandelt werden können. www.uk-essen.de |
28.06.2012
„Frühchen“-Sommerfest in der Gruga




