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(Essen, 1. August 2012) Die Frauenklinik am Universitätsklinikum Essen hat den Prüfprozess der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) als Gynäkologisches Krebszentrum erneut erfolgreich absolviert. Ziel der damit verbundenen Zertifizierung durch die DKG ist es, onkologische Zentren mit einem festgelegten qualitativen Anspruch zu fördern und so die Versorgung von Krebspatienten zu verbessern. In onkologischen Zentren werden betroffene Patienten ganzheitlich und in allen Phasen der Erkrankung betreut und versorgt. Onkologie bildet einen von drei klinischen Schwerpunkten am Universitätsklinikum Essen. Das Gynäkologische Krebszentrum der Frauenklinik am Universitätsklinikum Essen hat vor wenigen Tagen die Prüfung durch die Auditoren der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) nach OnkoZert erneut erfolgreich absolviert. „Wir sind damit aktuell die einzige Klinik in Essen, der dieses Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft verliehen wird“, erklärt Prof. Dr. Rainer Kimmig, Direktor der Frauenklinik. Im Fokus der Behandlung stehen gynäkologische Erkrankungen von Frauen, insbesondere der Gebärmutter wie das Endometriumkarzinom und das als Gebärmutterhalskrebs bekannte Zervixkarzinom, der sogenannte Eierstockkrebs, das Ovarialkarzinom, sowie Erkrankungen der äußeren Geschlechtsorgane durch Vulva- und Vaginalkarzinome. Neben fachlichen Anforderungen bildet die Einführung eines extern anerkannten Qualitätsmanagementsystems eine Voraussetzung, um das Zertifikat zu erhalten. Eine ganzheitliche Patienten-Versorgung ist nur durch ein Netzwerk von Spezialisten unterschiedlicher medizinischer und pflegerischer Fachrichtungen möglich, in denen die Fachrichtungen ihre Arbeitsweise gegenseitig auf die Bedürfnisse einer optimalen Patientenversorgung ausrichten. Dies ist am Universitätsklinikum Essen möglich. „Ich freue mich über die erneute Bestätigung für unser Haus und möchte allen Beteiligten für ihre tatkräftige Unterstützung danken“, so Prof. Dr. Rainer Kimmig. Auch auf europäischer Ebene wurde die Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen an der Frauenklinik des Universitätsklinikums Essen durch die European Society of Gynecologic Oncology (ESGO) bereits überprüft und offiziell anerkannt. Die ESGO mit Sitz in Genf in der Schweiz unterstützt als Europäische Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie Erforschung, Prävention und Behandlung von gynäkologischen Krebserkrankungen. Prof. Dr. Rainer Kimmig ist als anerkannter Experte im Bereich der Frauenheilkunde Mitglied des Councils der ESGO mit Zuständigkeitsbereich Zentraleuropa und ist dort seit 2011 als Vorsitzender des „Educational Boards“ unter anderem für für die Optimierung der "Aus- und Weiterbildung" in der speziellen gynnäkologischen Krebsbehandlung in Europa zuständig. Neben dem Gynäkologischen Krebszentrum gibt es mit der Dermatologie und dem Lungenkrebszentrum insgesamt drei Zentren im Universitätsklinikum Essen, denen das Zertifikat nach OnkoZert durch die Deutsche Krebsgesellschaft ausgesprochen wurde. Hintergrund:
Als Krankenhaus der Maximalversorgung ist das Universitätsklinikum Essen heute „das Klinikum der Metropole Ruhr“ und verfügt über 27 hochmoderne Kliniken und 1.291 Betten, 20 Institute in rund 70 Gebäuden. Mit seinen mehr als 5.300 Mitarbeitern behandelte das Universitätsklinikum Essen im vergangenen Jahr 47.823 Patienten stationär und 156.275 Patienten ambulant. Neben den übergreifenden Forschungsgebieten Genetische Medizin sowie Immunologie und Infektiologie konzentriert sich das UK Essen seit Jahren erfolgreich auf drei Schwerpunkte: Herz-Kreislauf, Onkologie und Transplantation. Mit dem Herzzentrum in Essen-Huttrop hat des UK Essen seine Kapazitäten in der Herzchirurgie deutlich erweitert. Mit dem Zentrum für Terminale Herz- und Lungenkrankheiten und der Ruhrlandklinik existiert zudem eine Anlaufstelle für schwerstkranke Patienten, die in anderen Krankenhäusern oft nicht mehr behandelt werden können. www.uk-essen.de |
01.08.2012
Ausgezeichnete onkologische Behandlung: Frauenklinik am Universitätsklinikum Essen erneut zertifiziert


