(Essen, 21. Mai 2012) Am Freitag, den 18. Mai fand in Essen die vierte Deutsche Konsensuskonferenz statt. Teilnehmer waren rund 60 Experten für die Transplantation von Blutstammzellen aus ganz Deutschland, die sich über die immungenetische Spenderauswahl und weitere Aspekten der allogenen Transplantation von blutbildenden Stammzellen austauschten.Seit Juni 1996 wird alle vier Jahre der „Deutsche Konsensus zur immungenetischen Spenderauswahl für die allogene Stammzelltransplantation (SZT)“ neu überarbeitet und veröffentlicht. Ziel der Essener Konferenz war die Erstellung der mittlerweile vierten Neuauflage des Konsensus, der zwar nicht bindend ist, in der Fachwelt aber als klare Orientierungslinie gesehen wird. Veranstalter waren die KMT-Klinik und das Institut für Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Essen. Diese luden die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Knochenmark- und Blutstammzelltransplantation e.V. nach Essen ein. Die Arbeitsgemeinschaft für Knochenmark- und Blutstammzelltransplantation e.V. ist eine Vereinigung, die stammzelltransplantierenden Ärzte und Wissenschaftler vertritt. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, auf wissenschaftlicher Basis die Behandlungsmöglichkeiten und -ergebnisse für die Stammzelltransplantation kontinuierlich zu verbessern und die Qualität der Stammzellgewinnung und Prozessierung zellullärer Produkte zu optimieren. Hintergrund:
Als Krankenhaus der Maximalversorgung ist das Universitätsklinikum Essen heute „das Klinikum der Metropole Ruhr“ und verfügt über 27 hochmoderne Kliniken und 1.291 Betten, 20 Institute in rund 70 Gebäuden. Mit seinen mehr als 5.300 Mitarbeitern behandelte das Universitätsklinikum Essen im vergangenen Jahr 47.823 Patienten stationär und 156.275 Patienten ambulant. Neben den übergreifenden Forschungsgebieten Genetische Medizin sowie Immunologie und Infektiologie konzentriert sich das UK Essen seit Jahren erfolgreich auf drei Schwerpunkte: Herz-Kreislauf, Onkologie und Transplantation. Mit dem Herzzentrum in Essen-Huttrop hat des UK Essen seine Kapazitäten in der Herzchirurgie deutlich erweitert. Mit dem Zentrum für Terminale Herz- und Lungenkrankheiten und der Ruhrlandklinik existiert zudem eine Anlaufstelle für schwerstkranke Patienten, die in anderen Krankenhäusern oft nicht mehr behandelt werden können. www.uk-essen.de
|
21.05.2012
Vierte Deutsche Konsensuskonferenz:


