04.06.2012
Teddy-Klinik des Universitätsklinikum Essen auf dem Rü-Fest

(Essen, 4. Juni 2012) Stofftiere aufgepasst: Die Teddy-Klinik des Universitätsklinikums Essen macht am 9. Juni erstmals Station auf dem Rü-Fest auf Höhe der Hausnummer 169. Neben einem Gesundheitscheck für Teddy & Co. warten auf begleitende Kinder jede Menge Überraschungen. Eltern können sich derweil über die Frühgeborenen-Versorgung am Essener Perinatalzentrum informieren.

„Wir möchten unsere Teddy-Klinik nutzen, um einerseits Kindern die Angst vor dem Arztbesuch auf spielerische Weise zu nehmen. Andererseits wollen wir die Gelegenheit nutzen, Eltern über die Versorgung von kleinsten Patienten zu informieren“, erläutert Prof. Dr. med. Ursula Felderhoff-Müser, Direktorin der Klinik für Kinderheilkunde I am Essener Universitätsklinikum. Denn heute kommt bereits jedes zehnte Kind als Frühgeborenes auf die Welt. Und auch reif geborene Kinder können im Mutterleib oder kurz nach der Geburt ernsthaft erkranken. Dank der Fortschritte in der Forschung, die zu einer verbesserten medizinischen Versorgung der kleinen Patienten geführt haben, können heute selbst sehr kleine Frühgeborene und sehr kranke Neugeborene überleben. „Die medizinische Versorgung direkt nach der Geburt hat bei diesen hochempfindlichen Patienten entscheidenden Einfluss auf die spätere Entwicklung“, so Prof. Dr. med. Ursula Felderhoff-Müser. Familien seien oft nur unzureichend auf eine zu frühe Geburt oder auf die schwere Erkrankung des Babys vorbereitet und extremen emotionalen Belastungen ausgesetzt. Ihnen steht das Universitätsklinikum Essen mit einer umfassenden Beratung und Begleitung zur Seite. Die Elternberatung „Frühstart“ und der „Bunte Kreis“ am Universitätsklinikum Essen, zusammengesetzt aus Ärzten und Kinderkrankenschwestern, informiert und berät Eltern bereits vor der Geburt, begleitet sie bis zur Entlassung des Kindes und in den ersten Wochen danach.

Die Kinder und ihre Kuscheltiere erwarten neben einer Untersuchung mit faszinierenden medizinischen Instrumenten, einem OP und vielem, was ein normaler Verbandskasten niemals hergibt, den ganzen Tag über tolle Preise, die über ein Glücksrad verlost werden. Die Teddy-Klinik auf dem Rü-Fest öffnet in der Zeit zwischen 11 und 21 Uhr.

Interessenten können die Arbeit der Essener Experten für Kinderheilkunde auch ganz aktiv unterstützen. In der Abteilung für Neonatologie der Klinik für Kinderheilkunde I werden jedes Jahr über 700 kranke Früh- und Neugeborene behandelt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Verbesserung der geistigen Entwicklung und der Lebensqualität dieser kleinsten Patienten. Dies geht nicht ohne spezielle ärztliche und pflegerische Maßnahmen sowie innovative Forschung auf diesem Gebiet. Spenden an die Stiftung Universitätsmedizin Essen (Stichwort „Frühstart") kommen der Verbesserung entwicklungsfördernder Pflegemaßnahmen, der kompetenten individuellen Betreuung der Familien von der Geburt bis über die Entlassung hinaus und der Förderung von Forschungsprojekten zu Gute.

 

Hintergrund:

 

Als Krankenhaus der Maximalversorgung ist das Universitätsklinikum Essen heute „das Klinikum der Metropole Ruhr“ und verfügt über 27 hochmoderne Kliniken und 1.291 Betten, 20 Institute in rund 70 Gebäuden. Mit seinen mehr als 5.300 Mitarbeitern behandelte das Universitätsklinikum Essen im vergangenen Jahr 47.823 Patienten stationär und 156.275 Patienten ambulant. Neben den übergreifenden Forschungsgebieten Genetische Medizin sowie Immunologie und Infektiologie konzentriert sich das UK Essen seit Jahren erfolgreich auf drei Schwerpunkte: Herz-Kreislauf, Onkologie und Transplantation. Mit dem Herzzentrum in Essen-Huttrop hat des UK Essen seine Kapazitäten in der Herzchirurgie deutlich erweitert. Mit dem Zentrum für Terminale Herz- und Lungenkrankheiten und der Ruhrlandklinik existiert zudem eine Anlaufstelle für schwerstkranke Patienten, die in anderen Krankenhäusern oft nicht mehr behandelt werden können. www.uk-essen.de