Die Hautklinik am Universitätsklinikum Essen bietet im Juni zwei kostenfreie Informationsveranstaltungen zum Thema Hautkrebs-Vorbeugung an: Am Samstag, den 30. Juni, findet in der Zeit von 10 bis 13 Uhr der fünfte „Essener Patiententag Hautkrebs-Vorbeugung“ statt. Bereits am Dienstag, den 26. Juni von 16 bis 20 Uhr können sich Betroffene und Ärzte im Rahmen eines Arzt-Patientenseminar über das Spezial-Thema „Hautkrebs bei Organtransplantierten“ informieren.„Ungeachtet verbesserter Aufklärungsmaßnahmen nehmen Hautkrebserkrankungen in Deutschland weiter zu. Dabei könnte man in der wesentlichen Zahl der Fälle durch konsequente Vorbeugung eine Erkrankung vermieden werden“, mahnt Prof. Dr. med. Dirk Schadendorf, Direktor der Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Essen. Jährlich erkranken in Deutschland rund 223.460 Menschen neu an Hautkrebs, mehr als 25.000 davon an dem als aggressiver geltenden schwarzen Hautkrebs. Jedes Jahr versterben rund 3.500 Menschen an schwarzem Hautkrebs, weil ihre Erkrankung zu spät erkannt wurde. Dabei sind die Heilungschancen bei frühzeitiger Erkennung und Entfernung des Tumors sehr gut. Um die Vorbeugung weiter zu verbessern, widmet sich der fünfte Essener Patiententag dem Thema „Hautkrebs-Vorbeugung“. Themen der Vorträge sind die Entstehung von Hautkrebs, eine Vorstellung der verschiedenen Hautkrebsarten und ihre Entwicklung in den letzten Jahrzehnten, das Thema Sonne und Haut, Warnzeichen und Erkennungsfaktoren von Hautkrebs sowie Behandlungsoptionen und Heilungschancen. Besucher haben zudem die Gelegenheit, ihre ganz persönlichen Fragen mit den anwesenden Experten zu besprechen. Das Seminar findet am Samstag, den 30. Juni in der Zeit zwischen 10 und 13 Uhr an der Hautklinik des Essener Universitätsklinikums statt. „Hautkrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung nach Organtransplantation. Ist bereits einmal Hautkrebs aufgetreten, entwickeln sich in einem hohen Prozentsatz innerhalb der folgenden Jahre weitere Hauttumore“, erläutert Prof. Dr. med. Andreas Kribben, Direktor der Klinik für Nephrologie am Universitätsklinikum Essen. Daher ist die Vor- und Nachsorge hier von besonderer Bedeutung. Um die Nachsorge weiter zu verbessern, hat die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) einen Nachsorgepass entwickelt, der im Rahmen des Arzt-Patienten-Seminars zum Thema „Hautkrebs bei Organtransplantierten“ am 26. Juni zwischen 16 und 20 Uhr erstmals vorgestellt wird. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung eine Übersicht über das Nierentransplantationsprogramm am Universitätsklinikum Essen und die Behandlungsmöglichkeiten bei Hautkrebs. Eingeladen sind sowohl interessierte Ärzte, als auch Patienten und Angehörige. Aber auch allen weiteren Interessenten steht das Seminar im Hörsaal Operatives Zentrum II am Universitätsklinikum Essen offen. Eine Anmeldung für die kostenfreien Veranstaltungen ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter .
Hintergrund:
Als Krankenhaus der Maximalversorgung ist das Universitätsklinikum Essen heute „das Klinikum der Metropole Ruhr“ und verfügt über 27 hochmoderne Kliniken und 1.291 Betten, 20 Institute in rund 70 Gebäuden. Mit seinen mehr als 5.300 Mitarbeitern behandelte das Universitätsklinikum Essen im vergangenen Jahr 47.823 Patienten stationär und 156.275 Patienten ambulant. Neben den übergreifenden Forschungsgebieten Genetische Medizin sowie Immunologie und Infektiologie konzentriert sich das UK Essen seit Jahren erfolgreich auf drei Schwerpunkte: Herz-Kreislauf, Onkologie und Transplantation. Mit dem Herzzentrum in Essen-Huttrop hat des UK Essen seine Kapazitäten in der Herzchirurgie deutlich erweitert. Mit dem Zentrum für Terminale Herz- und Lungenkrankheiten und der Ruhrlandklinik existiert zudem eine Anlaufstelle für schwerstkranke Patienten, die in anderen Krankenhäusern oft nicht mehr behandelt werden können www.uk-essen.de. |
12.06.2012
Informationsoffensive zur Hautkrebs-Vorbeugung am Universitätsklinikum Essen




