11.06.2012
Essener Universitätsklinikum intensiviert gesundheitspolitischen Dialog mit Schweizer Kollegen

Am 5. Und 6. Juli findet die 8. Konsultation der Deutsch-Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheitspolitik (DSGG) in Locarno statt. Thema der Konferenz ist 2012 das ‚Effizienzmanagement in Gesundheitssystemen‘. Barbara Schulte, Kaufmännische Direktorin am Essener Universitätsklinikum, wurde als neues Mitglied in die DSGG berufen. Sie ist die einzige Repräsentantin eines deutschen Universitätsklinikums.

Die Deutsch-Schweizerische Gesellschaft für Gesundheitspolitik (DSGG) wurde 2003 gegründet. Ihr gehören aktuell 23 ausgewiesene Experten aus dem Gesundheitssektor beider Länder an. Übergreifendes Ziel der DSGG ist es, den konstruktiven Dialog zu pflegen und auf Basis der wechselseitigen Erfahrungen mit konkreten Instrumenten im Gesundheitsbereich an aktuellen Problemstellungen zu arbeiten. So sollte die Routine internationaler Begegnungen, die zuvor vorwiegend in Berichten der jeweils eigenen nationalen Entwicklungen an ein internationales Publikum bestand, zugunsten eines echten Dialogs überwunden werden.

Neu in die DSGG berufen wurde Anfang 2012 Barbara Schulte, Kaufmännische Direktorin am Universitätsklinikum Essen. Sie wird im Rahmen der diesjährigen Konsultation einen Vortrag zum Thema ‚Entwicklungsszenarien Versorgungseffizienz‘ halten. „Vor dem Hintergrund der Entwicklungen im Gesundheitssektor spielt Effizienz eine immer stärkere Rolle. Hier gilt es, die richtige Balance zu finden und zugleich den Fokus auf die wichtigste Ressource im Gesundheitswesen, die der Mitarbeiter, nicht aus dem Auge zu verlieren“, erklärt Barbara Schulte. Barbara Schulte besitzt langjährige Erfahrung im Bereich Klinikmanagement und ist die einzige Vertreterin eines deutschen Universitätsklinikums in der DSGG.

Hintergrund:

 

Als Krankenhaus der Maximalversorgung ist das Universitätsklinikum Essen heute „das Klinikum der Metropole Ruhr“ und verfügt über 27 hochmoderne Kliniken und 1.291 Betten, 20 Institute in rund 70 Gebäuden. Mit seinen mehr als 5.300 Mitarbeitern behandelte das Universitätsklinikum Essen im vergangenen Jahr 47.823 Patienten stationär und 156.275 Patienten ambulant. Neben den übergreifenden Forschungsgebieten Genetische Medizin sowie Immunologie und Infektiologie konzentriert sich das UK Essen seit Jahren erfolgreich auf drei Schwerpunkte: Herz-Kreislauf, Onkologie und Transplantation. Mit dem Herzzentrum in Essen-Huttrop hat des UK Essen seine Kapazitäten in der Herzchirurgie deutlich erweitert. Mit dem Zentrum für Terminale Herz- und Lungenkrankheiten und der Ruhrlandklinik existiert zudem eine Anlaufstelle für schwerstkranke Patienten, die in anderen Krankenhäusern oft nicht mehr behandelt werden können www.uk-essen.de